S
tars & Storys
                                                            
 von
                                   Johnny Playbäcker

 

 

 

  Die Frantic Four Foto Lovestory...und Johnny war dabei
  Fauxpas nach der Papstwahl ! (Guido Gaffer deckt auf)
  AC/DC vs THE JACK

  Schland wird Weltmeister! (und Guido Gaffer weiß...)
 
On the other side of stage (Kissin´Dynamite)
 
Der Laudator  (Kunstexperte Guido Gaffer)

  Again and again and a gähn änd a gääähn ...
  Francis Rossi LIVE AT ST LUKE`S  (DVD Empfehlung)
  Wer kennt diesen Arsch ?
  Nichts für Weicheier !
(Behind the scenes)
 
Die Status Quo-Influenza
 
Der Marathonmän
 
Die Geschichte vom Weihnachtsmann seim Schwester
 
Ole, wir fahr´n mit´m Bus nach Barcelona (mit Status...)
  Ein Indianer kennt kein Schmerz !
Oder vielleicht doch ?
 
Das Wunder von Happy Town (Madonna vergießt...)
 
Mein lieber Scholli ! ( Angelina Jolie schon wieder...)
  Wat älls ?
(Mit Gluunie Schorsch auf´n Nespresso)
 
ertappt ! (Johnny auf Abwegen)
 
Der Berg ruft !



                                                  
... bye bye, good night - sleep well.

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                                                                   ~ since 2005 ~
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Frantic Four Foto Lovestory
                                            ... und Johnny war dabei
                                                         
Avatar, 45 x 45 Pixel


Wir schreiben das Jahr 2013 ... Ein regnerischer, nasskalter Freitag wie er in London üblich ist.
Doch an jenem 15. März schien etwas ganz Besonderes in der Luft zu liegen ... es war der Tag
der Tage. Nach über 32 jähriger Abstinenz war endlich der Moment gekommen, an dem ich die
Frantic Four wieder vereint auf einer Bühne sehen werde. Für dieses einmalige Erlebnis suchte
ich mir das Konzert in der wohl genialsten Location überhaupt für solch Zwecke aus, das ...

Hammersmith Apollo Theater (Hammersmith 15.03.2013)


Obwohl bis zu diesem Konzert schon 6 Gigs in Glasgow, Manchester & Wolverhampton gespielt wurden, trat
ich meine Reise nach London als absolut Unwissender an. Eine Entscheidung die ich im Nachhinein als die
Richtige empfinde. Natürlich hatte ich im Vorfeld so meine Bedenken ob die in die Jahre gekommenen Herren
überhaupt noch in der Lage sind solch ein Projekt zu stemmen. Besonders bei Alan zweifelte ich daran ob er
9 Konzerte gesundheitlich durchstehen würde. Genau aus diesen Gründen erwartete ich deshalb auch nichts
Besonderes. Vielleicht 60 Minuten die die Vier zusammen stehend oder sitzend auf der Bühne verbringen und
dabei das ein oder andere Liedchen aus besseren Zeiten trällern werden.
Doch bereits lange vor Betreten des alt ehrwürdigen Apollo Theaters in Hammersmith spürte man, daß die ca.
5000(?) aus aller Welt angereisten Fans, die geduldig und bestens gelaunt in einer endlosen Eingangsschleife
lautstark Status Quo Schlachtrufe anstimmten, etwas Einmaliges erwarten wird.
Über die sehr gute Vorband The Treatment aus Cambridge will ich an dieser Stelle nichts schreiben, denn an
diesem Abend sind alle ausschließlich nur wegen den Frantic Four gekommen.
Bereits der Anblick des riesigen Bühnenvorhangs auf dem die FF Silhouette vom Hello Album prangerte und
das Einsetzen eines rhythmischen Bassgewummers ließ es mir kalt den Rücken runter laufen. Als dann das
Licht im Apollo Theater ausging und die Stimme von Jackie Lynton von der tobenden Menge wissen wollte
is there anybody out  there who wants to rock ?...
da war ich wohl nicht der Einzige der eine Gänsehaut
bekam, die sich bis heute noch nicht zurückgebildet hat ...

Vorhang (Hammersmith 16.03.2013)


In dem Moment als der Vorhang fiel standen sie in ähnlicher Pose wie sie eben noch auf den Stoffbahnen zu
sehen waren im gleißenden Scheinwerferlicht. - Meine Idole. - STATUS QUO
Ein Gefühl das sich nicht mit Worten beschreiben lässt ...

Vorhang fällt (Hammersmith 16.03.2013)


Posing (Wembley 17.03.2013)


Hätte Mr. Rossi bereits jetzt das Konzert mit den Worten tank you, good night beendet, ich wäre trotzdem
der stolzeste und glücklichste Mensch auf diesem Kontinent gewesen. - Ich war dabei und niemand kann mir
diesen unglaublichen Augenblick mehr nehmen. Was dann folgte waren 90 Minuten pures  Quovergnügen.
Einem stimmlich hervorragenden Alan Lancaster wurde die große Ehre erteilt, diesen Reunion Gig gleich mit
3 Songs des 77 Live Albums zu eröffnen.
Juniors Wailing  / Backwater  / Just Take Me.
Danach begrüßte ein sichtlich beeindruckter Francis Rossi die tobende Menge mit How are you - allright ?
und machte darauf aufmerksam, daß Alan Lancaster und John Coghlan mit von der Partie seien.
Mit Hello Nuff !!! - Hello Spud !!! wurde die Beiden gesondert & lautstark begrüßt ...

Alan Lancaster (Wembley 17.03.2013)


John Coghlan
(Hammersmith 15.03.2013)


Is There A Better Way
&
In My Chair folgten. Die Stimmung im Publikum war der absolute Wahnsinn. Zu
Beginn des Konzerts stand ich noch in Reihe 3 direkt vor Alan, doch mittlerweile schwappte die ganze Menge
frohgelaunt und wild grölend von rechts nach links. Zustände wie sie die Band wohl selbst seit mehr als 40
Jahren nicht mehr erlebt hat und Alle, ausnahmslos Alle hatten sich lieb. Jeder Tritt auf die Füße, jeder Stoß
in der Rippengegend, jede fliegende Mähne, jede schweißasse Stirn die sich an dich klebte und jede Hand
die einem ins Gesicht gedrückt wurde, wurde mit einem freundlichen Lächeln erwidert, denn an diesem Abend
zählte nur eins - Status Quo is back und wir sind alle mit dabei.
Ich wollte mich schon mit dem Gedanken anfreunden daß es jetzt in gewohnter 77er Live Album Manier weiter
gehen würde, als plötzlich Klänge durch den Saal drangen die noch nie zuvor ein Mensch Live gehört hatte.
4-5 Sekunden brauchte ich um den Song zuordnen zu können, doch dann war schnell klar, Blue Eyed Lady
Oh Gott - daß wir so etwas gigantisches noch erleben dürfen. Ein Rick Parfitt in absoluter Höchstform.
Weltklasse mit welcher Power er auf seiner Telecaster schrubbt ...

Rick Parfitt (Wembley 17.03.2013)


Anerkennung auch an Francis Rossi, der vor Spielfreude nur so strotzte, erstklassige Solis spielte und durch
eine gewisse Zurückhaltung wesentlich dazu beitrug ...

Francis Rossi (Wembley 17.03.2013)


... daß auf der Bühne eine gleichberechtigte Band stehen konnte, die irgendwann zwischen 1962 und 1965
aus 4 Freunden entstanden ist ...

Die Frantic 4 (Hammersmith 15.03.2013)


Nach Little Lady &
Most Of The Time bei dem das Publikum begeistert mitsang und sicherlich zu einem
der bewegendsten Momente des Abends zählte, kam mit April Spring Summer & Wednesday
ein weiterer
Song der meines Wissens nach vorher noch nie Live gespielt wurde. Fantastisch wie das Teil abgeht.
Beim nächsten Song war es kein Geringerer als Bob Young der plötzlich auf der Bühne stand um mit der
Mundharmonika Railroad
den richtigen Blues zu verleihen ...

Bob Young (Wembley 17.03.2013)


Kaum vorstellbar daß das bisher Gehörte noch zu überbieten wäre. Aber an diesem Abend schien nichts
unmöglich zu sein. Ein
Highlight jagte das Andere und mit Oh Baby wurde nun ein solches präsentiert.
4500 Times (leider in einer verkürzten Version 5:50 min) aber so bleibt mehr Spielraum für andere Kracher.
Rain
und Big Fat Mama folgten. Nach einem grandiosen Down Down musste ich dann feststellen, daß
meine Zweifel an Alans Fitness total unbegründet waren, sich jedoch bei mir erste konditionelle Schwächen
anbahnten. Ich ließ mich ein paar Reihen nach hinten durchreichen und genoss von dort den Roadhouse
Blues
. Nur kurz war die Verschnaufpause, denn mit Don´t Waste My Time legte die beste Band der Welt
dann gleich wieder richtig los. Der letzte Song des Abends gehörte dann wieder dem Mann, der die Show
rund 90 Minuten zuvor auch eröffnete - Alan Lancaster. Ein in voller Länge ausgespieltes Bye Bye Johnny
beendete ein einmaliges Konzert, daß ich sicherlich niemals vergessen werde ...

Bye Bye ... (Wembley 17.03.2013)


Und um dem Ganzen noch die Krone auf zu setzen gab es gleich am Anschluss an das eben Erlebte, eine
frisch gebrannte Doppel CD Status Quo LIVE ON STAGE Hammersmith Apollo 15. March 2013 zum mit
nach Hause nehmen. Ein geiles Teil, siehe CD Empfehlung unten.
Auch beim zweiten Gig in Hammersmith am darauffolgenden Samstag durfte ich mit dabei sein. Diesmal zog
ich es jedoch aus merchandise-technischen Gründen vor, die komplette Show direkt vor dem Mischpult zu
genießen. Überwältigend was sich da vor mir abspielte. Allen die bei diesen Reunion-Gigs dabei waren ein
ganz ganz großes Lob, wir alle haben dazu beigetragen und dieses Ereignis zu dem gemacht was es heute
ist - ein Stück Musikgeschichte.
Ein kleiner Trost für alle denen es vergönnt war bei einem der insgesamt 9 Gigs mit dabei zu sein, ist die im
Herbst 2013 erscheinende DVD/Blu-ray. Auf ihr wird das Konzert vom Sonntag dem 17. März in der Londoner
Wembley Arena zu sehen bzw. zu hören sein ...

Die Frantic Five beim Meet & Greet (Wembley 17.03.2013)


Dank an Sebi & Patrick für ein unvergessliches Weekend in London & natürlich für die vielen geilen Fotos.

                                                                    Bis denne, bye bye Johnny änd the party ain´t over yet ...
 

Die CD Empfehlung:
****** weltklasse  ***** saustark  **** hat was  *** doch ja  ** nicht so dolle  * nein Danke

              Status Quo (FF) Live on Stage at Hammersmith 15/03/2013
                                                        (106 von 108 möglichen Punkten)
                      
Alle meine Nachbarn hören Status Quo ! ... Ob sie wollen oder nicht ...
                 

01. Intro / Juniors Wailing 4:42
******
02. Backwater 4:36
******
03. Just Take Me 5:57
******
04. Is There A Better Way 3:45
******
05. In My Chair 3:11
******
06. Blue Eyed Lady 4:41
******
07. Little Lady 3:16
******
08. Most Of The Time 3:13
******
09. April Spring Summer & Wednesday 4:12
******
10. Railroad 5:48
******
11. Oh Baby 5:02
******
12. 4500 Times 5:49
*****
13. Rain 5:02
******
14. Big Fat Mama 5:33
******
15. Down Down 6:03
******
16. Roadhouse Blues 8:25
*****
17. Don´t Waste My Time 4:31
******
18. Bye Bye Johnny 7:03
******

                                   Bäck ?
                                            oder einfach da weiter ! 
 

 

 

 

 

Fauxpas nach der Papstwahl !
                                       ... Guido Gaffer deckt auf


Bereits wenige Minuten nach der Bekanntgabe daß ein neues Oberhaupt gefunden ist und
er den Namen Franziskus der I. tragen wird, geisterte versehentlich dieses Foto durch das
wörld-wide-web ...

irrtümlich für den wahren Messias gehalten, Franziskus der I.



Doch Dank aufmerksamer Recherchen seitens unseres Außenreporters mit Insiderwissen Guido Gaffer war
der irrtümlich für den wahren Messias gehaltene Franziskus der I. schnell als "schlechtes Double" entlarvt.
Ein Blick auf das Foto genügte und Guido Gaffer erkannte sofort, daß es sich hierbei nicht um den wahren
Messias handeln konnte. Der weilte an diesem Mittwoch den 13.03.2013 nämlich zu dieser späten Stunde
im englischen Wolverhampton wo er zusammen mit den Frantic Four vor tausenden begeisterten Anhängern
in der Civic Hall eine Messe feierte, wie es Rom wohl das letzte Mal bei den Gladiatorenkämpfen 18 v. Chr.
erlebte. Und nur so ist es zu Erklären, warum versucht wurde die Welt mit dieser Fälschung arglistig zu
täuschen. Der wahre Messias war verhindert und hätte frühestens am 18.03.2013 der Weltöffentlichkeit
präsentiert werden können, doch solange wollte man die alten Säcke ähm -Männer nicht in ihrem Verließ
eingesperrt zurücklassen. Nur Männern wie Guido Gaffer, die sich kein X für ein U vormachen lassen, ist es
zu verdanken, daß dieser schreckliche Verstoß gegen das Namensrecht aufgedeckt wurde.
Hier nun das Foto das den einzig wahren Francis zeigt ...

Francis Nicolas Dominic Michael Rossi ...

                                                        ... es kann nur Einen geben

                                                                                                        Bis denne, Guido Gaffer

 
                              
   Bäck ?
                                            oder einfach da weiter ! 

 

 

 

 

 

AC/DC vs THE JACK
... der knallharte Test von Guido Gaffer

 

Wir schreiben das Jahr 2012 ...

einsteigen, Türen schließen, abrocken ...               
Auch in diesem Jahr dampfen die Jungs von THE JACK mit ihrem Rock´Roll Train wieder durch´s Ländle um mit
anderen Gleichstrom/Wechselstrom Fetischisten eine Schwabenstromparty zu feiern, daß die Lichter ausgehen.
Wer THE JACK aus Geislingen schon einmal live erlebt hat, der weiß wie Mann (und Frau sicherlich auch) sich fühlt,
wenn Matze, Suni, Ollo, Martin, Holger und Mägges ihre Starkstomkabel verlegen und "da Volt nei land" - einfach geil.
THE JACK steht für AC/DC Musik vom Feinsten, hautnah und ohne großen Schnörkel. Can i sit next to you girl ist
bei einem Gig der "Jäcker" genau so möglich wie die Hells Bells, Let there be Rock oder der Highway to Hell.

Rechtzeitig für die kommenden Weihnachtstage gibt es jetzt von THE JACK das Allerbeste.
Ein absolutes Muss für Alle, die auf die markanten Klänge der australischen Mega-Band AC/DC stehen.
Die brandneue EP der Jäcker beinhaltet 4 selbst komponierte, geniale Songs und knüpft nahtlos da an, wo AC/DC
1980 mit dem leider viel zu frühen Ableben von Bon Scott aufhörte. Mit den Songs "stop - don´t call back", "hold on",
"burn them down" & dem Titeltrack "the jack is back in town" liefern die 5 Geislinger jetzt eine Scheibe ab, auf die
Bon Sott mit Stolz herabblicken wird.
Egal ob als EP (Mini-CD) oder download, dein Player wird rocken und Du wirst spüren - the jack is back in town ...

So wurden sie in der Presse weltweit angekündigt und deshalb beauftragten wir Guido Gaffer, den Außenreporter
mit Insiderwissen, dies zu überprüfen.
Am Samstag den 24.11.2012 hatte ich nun die Gelegenheit die Jungs von THE JACK vor ihrem Gig im Schelklinger
Stellwerk persönlich zu treffen und sie auf Herz und Nieren zu testen. Hier ist nun mein Urteilt.
Also, eins ist mir beim Betreten des Bahnhofgeländes gleich aufgefallen, der Tourbus der "Dschäcker" aus Geislingen
fällt im Vergleich mit dem Firmenwagen ihrer australischen Kollegen doch eher bescheiden aus ...

Leider geht AC/DC dadurch mit 1:0 in Führung.
Auch der Aufbau des gesamten Bühnenequipments unterscheidet sich mit dem von AC/DC nur minimal. Während
die älteren Herren aus dem fernen Australien aufbauen lassen, müssen die knackigen Jungs aus dem Schwabenländle
selbst Hand anlegen und so dafür sorgen, daß der gute alte Schwabenstrom irgendwie doch durch die schon in die
Jahre gekommenen Kabel und Leitungen im alt ehrwürdigen Stellwerk findet ...

Wieder Vorteil AC/DC, dadurch 2:0
Bei dem freundlichen Herrn am Eingang gab es dann den wohl größten Unterschied zwischen dem schwäbischen
Original und dem australischen Import. Musste man im Sommer für ein AC/DC Ticket in Hockenheim rund 90 € auf
den Tisch blättern, so bekommt man bei der Geislinger Kapelle schon für 10 - €uroren Einlass.
Also, schon mal 80 von diesen Dingern gespart und dafür einen dicken Punkt für die Jackson Five aus Geislingen.
Nur noch 2:1 für AC/DC.
Die gesparte Kohle wurde natürlich gleich in ein t-shirt, eine Pizza und ein Spezi investiert. Klarer Punktsieger hier
die Pizza von Andrea - äääh halt, die macht ja gar nicht mit.
Also der Punkt für 1a Merchandisepreise geht an ...(ta ta ta taa, Trommelwirbel) ... the winner is ... THE JACK !
Somit Ausgleich zum 2:2
Während sich die Jungs nach einem strapaziösen Aufbau und Soundcheck in den Vip-Bereich zurück zogen und
sich ebenfalls mit  Festls weltberühmten Küchenköstlichkeiten verwöhnen ließen, mischte ich mich unters Volk um
den ein oder anderen AC/DC Fan zu interviewen ...

Auf die Frage warum sie denn heute hier seien, Antworteten die meisten der Rund 100, wieder in ihre Jugendzeit
zurückversetzten Altrocker - "Ha wäga  ISI DISI".
Sorry Jungs, aber somit steht es 3:2 für die Australier
Auch ein Hinweis meinerseits, daß diese heute hier gar nicht spielen, sondern lediglich eine Kapelle aus Geislingen,
schien ihre Vorfreude auf das was da noch kommen mag nicht im Geringsten zu trüben.
... Punkt 21:00 und a Bissle war es dann soweit, ich war der Auserwählte, der die Jungs ansagen durfte.
Unter tosendem Applaus betrat ich die Bühne und überbrachte der schon sehnsüchtig wartenden Meute die erlösende
Nachricht. "HALLO FREUNDE DER STARKSTROMMUSIK, HIER IST DIE KAPELLE AUF DIE IHR SO LANGE
GEWARTET HABT, - HIER IST THE JACK ...

Leider könnt ihr mich auf den Fotos nur sehr schlecht erkennen, besser gesagt gar nicht, weil die Jungs meinten,
sie müssten das Stellwerk einnebeln ...

Was dann kam waren fast 2 1/2 Stunden Rockmusik voll auf die Zwölf, laut und dreckig, so wie Rockmusik sein muß.
Deshalb hier von mir einen ganz dicken Punkt für die Geislinger Combo. Es sind nicht meterhohe Verstärkertürme und
Tonnen von Bühnenkulissen mit kilometerlangen Absperrungen nötig um ne gute Show und einen klasse Sound zu
zaubern. Nein, ne richtig geile Band hautnah zum mitrocken, so wie am Samstag im Stellwerk, reicht völlig aus.
Deshalb Endstand AC/DC  :  THE JACk = 3:3
So und hier noch einige Fotos der Jackson Five aus Geislingen..

                         Holger, Matze, Suni, Martin und Ollo sind  THE JACK.

Aua, da hat sich wohl einer die Fingerkuppe abgehobelt ...

Selbst einen Status Quo-Fan lässt The Jack nicht kalt, das muß auch Suni festhalten.

Martin, Holger und Ollo geben alles ...

... während Suni und Matze sich durch die Massen rocken.

                      Mit der ersten CD gleich die erste Millionen gemacht ?

       The Jack aus Geislingen rockten mal wieder ordentlich das Stellwerk ...
 

Mehr über die "Dschäcker" findest du auch unter www.alarmmusik.de

 
                                                                                                                     
Bis denne, Guido Gaffer

                                   Bäck ?
                                            oder einfach da weiter ! 

 

 

 

 

 

 

 

Schland wird Weltmeister !
          ... und Guido Gaffer weiß wie´s geht



     Hey Jungs, jetzt lasst euch mal das Eine von mir gesagt sein !



       Das Wichtigste im Fußball ist immer noch das Einnetzen !



                       Also, macht einfach die Bälle ins Netz ...
                        ... dann klappt das auch mit dem Titel !

                                                      Text: G.G.  Fotos: Paparazzi

                                   Bäck ?
                                            oder einfach da weiter ! 

 

 

 

 

 

 

On the other side of stage.
             ... ein Kissin´Dynamite Konzertbericht von Johnny Mättelhäd
                                                          

Gut ein 1/4 Jahr liegt es zurück, das letzte Konzert von Kissin´Dynamite in Obermarchtal
auf dem ich so richtig abgerockt habe. Am Samstag war es nun wieder so weit, in Balingen in
einer ausverkauften Eberthalle fiel der Startschuss zu ihrer Money, Sex & Power-Tour 2012.

Ein 1/4 Jahr, dass die Jungs aus Swabia nicht ungenutzt verstreichen ließen, denn inzwischen ist ihr 3.
Album Money, Sex & Power auf dem Markt. Eine Kritik hierüber möchte ich nicht abgeben, da ich
mir das Album dazu erst noch einige Male anhören möchte und sich über die verschiedenen Musik-
geschmäcker eh streiten lässt. Nur soviel sei gesagt, was die ganze Aufmachung und Werbung für das
Teil angeht, die ist echt klasse gemacht. Die Deluxe Edition Box (Pokerkoffer) mit Bonus Track ist
ebenso gelungen wie die beiden Videoclips die bei youtube im Netz zu finden sind.
Doch nun zum Gig den die Jungs von Kissin´Dynamite am Samstag in Balingen ablieferten.
Punkt 21:30 ging das Licht in der Halle nach 2 guten Vorbands aus. Ein neues Intro (Girls Girls Girls)
war zu hören und die Bühne wurde von grellen Scheinwerfern geflutet. Kaum war Jim zu erkennen
peitschten schon die schrillen Gitarrenklänge von Sleaze Deluxe aus den Boxen. Hier war zu spüren,
dass der Großteil des Publikums mit diesem Song noch nicht so vertraut ist wie man es von älteren
Dynamite Songs gewohnt ist. Vielleicht wäre hier als Opener ein Song der Marke Let´s get Freaky
besser gewählt. Es folgten mit Sex is War und Ego-Shooter noch 2 Songs vom neuen Album (wobei
ich fast meine es waren 4 am Stück) ehe Hannes ein gut gelauntes Metalvolk, das bestens ausgerüstet
war mit Burger King Krone & Klobürste begrüßte. Bei Metal Nation war dann die Textsicherheit der
Metalheads in der Halle nicht mehr zu überhören. She´s a Killer und Addicted to Metal folgten und
plötzlich war außer Andi "dem geilsten Schlagzeuger Ever" niemand mehr an seinem Arbeitsplatz.
Schon nach wenigen Sekunden war auch klar warum. Es folgte nämlich ein Schlagzeugsolo das ich zu
diesem frühen Zeitpunkt des Konzerts nicht erwartet hätte. Geschätzte 5 Minuten "schnitzte" Andi  mit
lautstarker Unterstützung der Fans an seinem Solo und sorgte mit seinem Bassdrum für ordentliche
Schläge in die Magengrube.
Mit Love me hate me, Run for your life & Welcome to the jungle gab es dann 3 Songs die wieder
zum mitgrölen einluden ehe es zumindest am Anfang von Club 27 etwas gesitteter zu Werke ging.
Nach einem super super Supersonic Killer gab es dann ein Gitarrensolo der Marke "aber Hallo!"
War es letztes Jahr noch Jim der seiner Geliebten die Strings langzog, so ist es dieses Jahr wohl Ande
der zunächst alleine die Seine vergewaltigt - dies aber mit unheimlich viel Gefühl (glernt isch halt glernt)
Dies muss ihm wohl auch Jim anerkennend bestätigen, denn nach einigen Minuten gesellt er sich zu
seinem "Konkurrenten" um mit ihm gemeinsam ein Duosolo (falls es das Wort überhaupt gibt) der
Extraklasse abzuliefern.
Das bei den Fans I will be king schon sehr gut ankommt ist daran zu erkennen, dass der Hardcore-
Fan bei diesem Song klobürstenschwenkend den Refrain mitsingt. Mit Operation Supernova ist dann
auch nach 75 min. leider schon der Teil abgearbeitet der auf der Setlist steht.
Da ist also noch Platz um den ein oder anderen Titel ins Set mit einzubauen. Denn so geniale Songs wie
Let´s get freaky, my religion, i hate Hip Hop oder only the good die young gehören unbedingt in ein
Kissin´Dynamite Konzert.
Und genau deshalb ließ das Publikum die Band nicht ohne eine ordentliche Zugabe von der Bühne.
Hysteria, Steel of Swabia und Money, Sex & Power bildeten ein grandioses Finale bei dem jeder,
egal ob auf oder vor der Bühne noch einmal Alles gab.
Gig-Bilder von meiner Seite gibt es keine, denn ich gehöre Gott sei Dank nicht zu denjenigen die sich
ein Konzert fast 2 Stunden auf ihrem Handydisplay anschauen. Sorry auf diesem Wege an meinen
Nachbarn dem ich sicher durch mein "unruhiges Verhalten" das ein oder andere Bild versaut habe.
Und nochmals für die freundliche Dame hinter mir. - NEIN ICH BIN ES NICHT !
Ich wäre zwar unheimlich stolz wenn es so wäre, aber ich heiße nicht Armin und ich bin auch nicht
am Jim sein Vadder ...

 Ticket und Setlist vom Gig in Balingen am 31.03.2012


Falls du zu der unwissenden Minderheit zählst die Kissin´ Dynamite noch nicht kennt, dann wird es
höchste Zeit diese Bildungslücke zu schließen. Einfach regelmäßig auf ...
                           www.johnnyplaybaecker.de
                                                    vorbeischauen oder direkt bei ...
 
                             www.kissindynamite.de

            ... denn wie sagt "Mann"so schön - Auch andere Mütter haben schöne Töchter ...

                                                                                                             Bis denne ... bye bye Johnny

                                   Bäck ?
                                            oder einfach da weiter ! 

 

 

 

 

 

Der Laudator
          ... Kunstexperte Guido Gaffer

Am Freitag den 27.01.2012 fand im Stellwerk eine Vernissage verschiedener Schelklinger
Künstler statt. Die Laudatio hielt kein geringerer als unser Kunstexperte Guido Gaffer.
Hier nun seine tröstenden Worte zum nachlesen.

Sehr geehrte Gäste, liebe Kunstfreunde.
Das Wort "Vernissage" kommt aus dem französischen und ist eigentlich bloß an gschwollener Ausdruck
für die Eröffnung von ra hondsgweenlicha Kunstausstellung. Ond dromm isches eigentlich au nix
Besondres wenn ma zu so ra Vernissage a Eiladung griagt. Entweder zählt man zu dem engeren
Bekanntenkreis von dem Künstler - so wie ihr und wird quasi genötigt heute hier zu erscheinen.
Oder, man ist so wie ich eine wirklich wichtige Persönlichkeit der Öffentlichkeit und muß quasi herhalda
om dui Veraschdaldung mit seim erscheina a weng aufpäppa.

Sollte jetzt irgend jemand unter euch unwissend sein, so möchte ich mich anstandshalber kurz vorstellen.
Also mein Name ist Guido Gaffer, ich bin Außenreporter mit Insiderwissen und freier Mitarbeiter der
Zeitschrift "Die Klatschspalte" - die kennet ihr doch sicher alle - oder? ha klar.
Und um mal gleich eins von vorneweg klarzustellen, an denne Gerüchte die wo do so im Umlauf sind,
isch überhaupt nix drä. - Fräulein Sommer von der SÜDBRÄSCHT WÄSCHE - wo sitzt se denn ?
Do kennet sie mi wörtlich en ihrem Bläddle zitira. Tommy "Nein, aus zeitliche Gründe werd ich nicht die
Nachfolge von dir antreten und deshalb auch nicht deine Sendung Wetten Dass übernehmen.
- So jetzt wär des au gschwätzt.

Gespanntes Lauschen was Kunstexperte Guido Gaffer so zu sagen hat.


Vor ca ma halba Jahr ist ein langjähriger Freund von mir, der Herr Balrok - ich darf´s doch saga oder?
auf mich eingetreten - ähm zugetreten, mit der Bitte mich für den heutigen Tage doch als Laudator zur
Verfügung zu stellen. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen daß ich mich in dem Moment total verarscht,
- ähm geehrt gefühlt habe und hab deshalb spontan mit "PFFF NÖ" geantwortet.
Aber als Herr Balrok mich ganz dezent darauf hingewiesen hat "He du, ich weiss wo dein Haus wohnt"
hab ich mich spontan für JA entschieden. - Wer weiß,nachher malt mir der womöglich bei Nacht und
Nebel noch so a Ding and Hauswand na - nö nö.

Ja und nun steh ich also hier um als fachmännischer Kunstexperte die Laudatio zu halten.
Mein geschultes Auge hat natürlich gleich erkannt, daß hier nicht nur Kunstexperten, sondern auch jede
Menge Kunstlaien mit brachialen Kulturlücken sitzen. - Stimmt´s Frau Kohn ? Sie fühlen sich sicher nicht
so recht wohl hier und wissen nicht wie sie sich zwischen diesen imposanten Gemälden und den wichtig
dreinschauenden Menschen hier richtig verhalten sollen? Ischt aber ganz oifach, wenn sie folgende
Regeln beachten wird au aus so ma Kunst-Laien wia ihne an Profi in Sachen Vernissage.
Hier ein paar Tipps wie man sich auf einer Vernissage verhalten sollte.

1.) Die Begleitung: (ganz wichtig)
Unwissende begehen häufig den Fehler, aus ihrer Unsicherheit heraus einen kulturbeflissenen Bekannten
zu fragen, ob er sie nicht zur der Vernissage begleiten könnte. - Ein krasser Fehler.
Meist beginnen solche Kunstliebhaber bereits schon Stunden vor der Eröffnung auf der Fahrt über den
Konstruktivismus des Blauen Reiters zu schwadronieren und glauben au noch allen Ernstes des däd
irgend jemanden interessiera. Lieber nimmsch dei kunstimune Nachbarin mit, die wo moint der Blaue
Reiter sei der a-gsoffene Lieferant der jeden Montag und Donnerstag bei ihne dia Päckla brengt .

2.) Die Kleidung:
Hartnäckig hält sich des Gerücht, bei einer Vernissage gehöre es sich Schwarz zu tragen.
- Falsch sag i do.
Vernissage-Profis tragen unerschrocken "Bunt" wie ihr an mir sehen könnt. Oder ein Hawaii-Hemd zur
schlabbriga Schlafanzug-Hose und am Besten noch barfuß.

3.) Der Umgang mit dem Künstler:
Ihren besonderen Reiz erhält eine Vernissage natürlich durch die Anwesenheit des Künstlers.
Zu erkennen ist dieser in der Regel meist daran, daß er der am schlechtesten angezogene von Allen ist.
Vernissage-Profis beachten den Künstler nicht. Keinesfalls sollte man sich mit ihm über seine ausgestellten
Bilder unterhalten. Künstler wollen nicht über ihre Gemälde reden, sie wollen sie verkaufen!

4.) Die Konversation:
Hier werden die meisten Fehler gemacht. Wie schon gesagt, unter keinen Umständen mit dem Künstler
über seine Bilder sprechen! Andere Themen gibt´s doch wirklich genug (z.B. was der VFB am Samstag
wieder für nen Hobel ra kickt hot ...)
Neulinge verraten sich rasch dadurch, dass sie vor jedem Gemälde lange stehen bleiben und etwas
unglaublich Unpassendes äußern. Profis tauschen sich lieber über das Gesamtwerk des Künstlers aus.
So z.B.:
- "Die Ute, die hat so was Animalisches, des aber unglaublich human abgefedert ist"
- Oder: "Dieser elegische Pinselstrich vom Erwin, gepaart mit dieser Wucht der Imagination, des macht
ihm niemand so oifach nach"
- Oder auch: "Diese kühne Mischung aus Schwere und Leichtigkeit in denne eloquenten Werke vom
Hartmut, oifach genial gmacht"
Dazu gehört natürlich auch der richtige Gesichtsausdruck. - Eine Vernissage ist nichts zum Lachen!
Immerhin entscheidet sich hier, ob ein bis dato unbekannter Maler künftig 15 000 €uro oder mehr für drei
Pinselstriche verlangen kann oder ob ihm seine Eltern weiterhin die Farben vom Einkaufen beim KiK oder
beim T€di mitbringen müssen. - Schon deshalb sind Galerien keine Orte der Heiterkeit. Es empfiehlt sich
ein leicht mürrisches, auf jeden Fall aber gelehriges Mienenspiel, das der Tragweite des Vorgangs
angemessen ist. Besonders gut kommt gelegentliches Kopfschütteln mit zugespitztem Mund. Der Profi legt
vor den Gemälden den Kopf leicht schief und wippt sachte in den Knien. Brillenträger knabbern dabei am
besten elegant auf dem Bügel ihrer Sehhilfe herum. Brillenlose kratzen sich behelfsweise am Kinn und
murmeln hin und wieder halblaut "Allerhand!" oder etwas Vergleichbares.

5.) Der Getränke-Konsum:
Champagner oder Sekt entspricht bei einer Vernissage etwa dem, was Dosen-Bier beim Fußballspiel ist.
Ständig wird stets ein Tablett davon herumgereicht. Ein geübte Gast heftet sich in der ersten viertel Stunde
unauffällig an die Fersen der Kellnerin. Mit etwas Übung hat er auf diese Weise recht schnell drei oder vier
Gläser intus und kann sich so in einer Art Rauschzustand das ein oder andere Bild sogar noch schön saufen.

6.) Was ist wenn ich ein Gemälde kaufen will? :
Also grundsätzlich gilt, eine Vernissage ist nicht dazu da Bilder zu verkaufen, sondern um den Marktwert
des Künstlers in die Höhe zu treiben.
Wer dennoch ein Gemälde erwerben möchte, hat den ausgeschilderten Preis unbedingt zu akzeptieren.
Herunterhandeln so auf die Art "Also 20 €uro würde ich notfalls noch zahlen"
des gilt nicht und weist auf absolutes laienhaftes Verhalten hin. Ein Profi zückt mutig sein Scheckheft und
witzelt beim Unterzeichnen des Schecks: "Ich wette, wenn du erst mal tot bist, dann bekomme ich
bestimmt des 10000fache dafür"

7.) Wann darf man die Vernissage verlassen?
Eine gute Frage: - Vor der Laudatio ? - Während der Laudatio? - Wenn die Getränke alle sind ?
Auf keinen Fall sollte man als Letzter gehen, des wirkt so als hätte man nichts Besseres zu tun.
- Oder noch schlimmer, man erweckt den Eindruck als sei man wegen der Vernissage gekommen.
Solche Leute gelten als totale Langweiler und werden ein zweites Mal bestimmt nicht mehr eingeladen.
- So, und vor uns nun die ersten Gäste verlassen, erkläre ich diese Vernissage mit dem Titel
"ACHTERBAHN DER IRRWEGE 2012" für eröffnet.

Pressebericht der Südwest Presse.


Pressebericht der Schwäbischen Zeitung.


                                                                                                                  Guido Gaffer Januar 2012

                                   Bäck ?
                                            oder einfach da weiter ! 

 

 

 

 

 

 

 

Again and again and a gähn änd a gääähn ...
               ... der Status Quo-Tourbericht 2011 von unserem Außenreporter mit Insiderwissen

Wer seit 4 Jahrzehnten Status Quo Fan ist und in dieser Zeit rund 80 Konzerte der Boogie-Woogie
Könige miterlebt hat, der weiß was ihn erwartet wenn er zum nächsten Gig der Kultband aufbricht.
Es ist eine von Anfang bis Ende perfekt durchgeplante Show. Ein fertiges Produkt das abgeliefert wird
und für die breite Masse anscheinend auch ausreichend ist, dies bestätigen zumindest die hohen
Zuschauerzahlen der vergangenen Jahre.
Eines vorweg, ich will hier nicht die Zusammenstellung der Setlist kritisieren (wobei es natürlich auch
bei mir Favoriten gibt die ich gerne im Set hätte) denn hier gehen die Geschmäcker doch auch Gott sei
Dank sehr weit auseinander.

 Neulich abends 21:52 in ...

Was ich bemängle ist, den Status Quo Konzerten der letzten Jahre fehlt es definitiv an Spontanität und an
Überraschungseffekten. Sicher kommt der Großteil der Konzertbesucher um Hits wie In the Army now,
Whatever you want, Rockin all over the World ... zu hören, aber dennoch bliebe ein ausreichend großer
Spielraum für die ein oder andere Überraschung. Auch ein Rockkonzert lebt von Spontanität und
Improvisation und genau das vermisse ich leider bei den Status Quo Konzerten in den letzten Jahren.
Natürlich sind die Zeiten von 4500 Times, Roadhouse Blues ... vorbei, aber selbst bei Songs wie Roll
over lay down, Rain oder Caroline könnte man improvisieren (wenn man nur wollte).
Von der Zugabe wollen wir erst gar nicht reden. Seit fast 15 Jahren gibt es hier eine auf inzwischen ca.
5 Minuten zusammengeschrumpfte Version von R&R Musik und bye bye Johnny. Dass allein aufgrund
dieser Tatsache ein Großteil der Besucher enttäuscht nachhause geht ist nachvollziehbar. So eine Zugabe
darf einfach nicht sein, denn Potenzial wäre ja zu Genüge vorhanden.
Wie wäre es bei der Herbst/Winter-Tour "spontan" mit It´s Christmastime in der Zugabe um die treue
Fangemeinde die Status Quo Jahr für Jahr die Hallen füllen auf die Vorweihnachtszeit einzustimmen?
Übrigens ein Song den Quo schon 2007 "heimlich" veröffentlicht hat, seitens der Band aber offenbar
kein großes Interesse daran besteht dass ihn Ottonormalverbraucher jemals zu gehör bekommt.
Und so wird das Produkt "Status Quo-Show" auch morgen wieder geliefert und übermorgen und über-
übermorgen und über-über-übermorgen ... auch wenn man weiß, dass es durchaus verbessert werden
könnte. Flexibilität und proben neuer Stücke war noch nie die Stärke von Status Quo, darüber können
auch nicht die 3-4 Songs aus der Neuzeit hinwegtäuschen die sich derzeit im aktuellen Set befinden.
Dass ein Konzert einen geplanten Ablauf haben muss ist vollkommen klar, nur so wie es von Status Quo
in den letzten Jahre dargeboten wird erscheint es für mich als langjährigen Fan und Konzertbesucher
eher als programmiert und langweilig, getreu nach dem Motto again and again and a gähn änd a gääähn.
Daran wird sich sicher in den nächsten 40 Jahren auch nichts mehr ändern und so bleibt der treuen
Status Quo Fangemeinde auch gar nichts Anderes übrig, als zukünftig Status Quo Konzerte zu meiden.
Oder auch 2012, 2013, 2014 und wer weiß, vielleicht noch über 2015 hinaus mit zu grölen, wenn es
wieder und wieder aus den weißen Marshall Verstärkern dröhnt ... and i like it , i like it, i like it, ...
Demnächt abends 21:52 in ...

                                                                                                       Bis denne ... Guido Gaffer 
                                                  
         Fotos: Camera

                                   Bäck ?
                                            oder einfach da weiter ! 

 

 

 

 

 

 

Francis Rossi LIVE AT ST LUKE`S
                      ... DVD Empfehlung von Johnny Persönlich



Sicher ist Francis Rossi dem Ein oder Anderen als Sänger und Gitarrist der britischen Rock-
Band Status Quo bekannt ( ja ja, die mit den 3 Akkorden und dem Rockin all over the world - bla bla bla ... )
Daß er es auch ohne die Jungs von Quo kann, zeigte er bereits mit seinem 1996 erschienenen
Soloalbum "King of the Doghouse" was leider in den Medien nur sehr wenig Beachtung fand.
Etwas mehr Zuspruch fand sein 2010 erschienenes zweites Soloalbum "One Step At A Time"
Mit dieser Scheibe im Gepäck und einer klasse Band im Rücken tourte Mr. Rossi im letzten
Frühjahr für knapp 2 Wochen durch kleinere Clubs in England. Dies muß ihm wohl so viel Spaß
bereitet haben, daß er im Herbst noch einmal Konzerte in Skandinavien, Holland und England
spielen wollte. Bis auf die Gigs in London und Amsterdam wurden dann aber alle Termine aus
mir unbekannten Gründen abgesagt. Die für Februar 2011 angekündigte Deutschland-Tour
wurde dann ebenso zurückgezogen wie die neu angesetzte England-Tour. Die Gründe diesmal:
Aufnahmen für´s neue Quo Album ... b.z.w. gesundheitliche Probleme bei Mr. Rossi.
( soooo nen Hals hatte ich, die Tickets, Flüge und Hotels für Hamburg und Oxford waren schon längst gebucht ... )
Umso mehr freute ich mich auf die für März 2011 angekündigte CD/DVD "Live at St Luke´s"
die beim Herbst-Gig in London mitgeschnitten wurde.
Ich hatte schon vorher einige Clips von Rossis Soloshow in youtube gesehen, aber daß diese
DVD was besonderes sein muß, das fühlte ich bereits als ich das Teil im Laden in den Händen
hielt. Da war endlich mal wieder dieses tolle Feeling, Spannung, Vorfreude und so etwas wie
Stolz, Fan von diesem Künstler zu sein und an diesem Ereignis teilhaben zu können.
Eine Feeling das bei mir als eingefleischter und jahrzehntelanger Status Quo Fan eigentlich
Standart war, aber seit Ende 2008 bei Quo Aktionen jeglicher Art fehlt ( Die Status Quo-Influenza )
Allein schon die Wahl dieser genialen Location ist Mr. Rossi mehr als gelungen.
Ein einfaches Kirchenfenster im Bühnenhintergrund, von außen spärlich angeleuchtet und
sechs Suchscheinwerfer die sich farblich abgestimmt ihren Weg durch das abwechselnd in rot,
grün oder blau geflutete Kirchenschiff schneiden rücken die Show perfekt ins rechte Licht.
Mit der Auswahl der Songs hat Mr. Rossi bewiesen, daß es wohl doch nicht nur an ihm liegt
daß die Setlist bei Status Quo Konzerten seit 1815 nicht mehr geändert wurde. Immerhin 13
der insgesamt 20 Songs seines Programms stammen aus Alben der Band und wurden von Quo
noch nie oder schon ewig nicht mehr Live gespielt. Schon beim Opener "Caroline" zeigt Rossi
daß er auch mit fast 62 Lenzen noch in der Lage ist diesen Song in einer anderen Version zu
präsentieren als er es mit Status Quo die letzten 20-30-40 Jahre tut.
Ich möchte hier nicht auf jeden Titel einzeln eingehen, schließlich gehen die Geschmäcker
was Musik anbelangt auch Gott sei Dank weit auseinander, aber der ein oder andere Song 
würde sicher auch einen Status Quo Gig etwas auffrischen.
Komisch, Songs wie Tongue Tied, Blessed are the Meek oder Marguerita Time finden nun
auch einige der Status Quo Fans ganz klasse die diese Lieder auf den Quo Alben als total
überflüssig und Scheiße bezeichneten. - HALLO, das ist Francis Rossi und ich glaube nicht
daß es zwei verschiedene Rossis gibt. Wenn er nen Song schreibt macht er das wohl in erster
Linie als Musiker. Wie langweilig und lustlos der Song von der Band im Studio oder auf der
Bühne umgesetzt wird ist dann wieder was Anderes.
Im Gegensatz zu manchem "Lückenfüller" auf diversen Status Quo Alben merkt man Francis
auf dieser CD an, daß er hinter jedem dieser Songs steht und Spaß daran hat sie vor Publikum
Live zu präsentieren. 1975 waren es eben Riffs wie "Down Down" die ihm im Kopf rum spukten,
heute ist es eben eine Melodie aus der so ein genialer Songs wie "One Step at a Time" entsteht.
Als Anspieltipp für Unwissende würde ich spontan Titel 1 - 20 nennen. Da aber Geschmäcker
bekanntlich verschieden sind lege ich mich mal auf meine 20 Favoriten fest. Ok, sagen wir 5.
Da wären: rolling down the road - can´t give you more - tongue tied - one step at a time -
claudie - crazy for you - twenty wild horses - sleeping at the job - caroline ...
Na ja, das waren jetzt zwar mehr als 5, aber die sind halt alle klasse.
Ach schaut doch einfach selber mal ...

    

              klick hier und du bist auf der Francis Rossi Homepage


Die Francis Rossi Band von Links: Nicolas Rossi - Leon Cave - Francis Rossi - Gary Twigg
Amy Smith - Freddie Edwards - Amber Zakatek (nicht im Bild: Paul Hirsh und Emily Barton)

... Oder ihr legt euch die DVD oder CD (Besser gleich Beides) selber zu.
Glaube zwar nicht wirklich daran daß es in nächster Zeit noch irgendwo die Gelegenheit gibt
Mr. Rossi und seine Band Live zu erleben, aber falls doch noch das Wunder geschieht und er
wieder mal aus seinem Quoalltag ausbricht, dann könnt ihr mich sicher beim Gig treffen.

                          

                           Cover der ebenfalls erhältlichen CD

                                                                                         ... bis denne, bye bye Johnny

                                Bäck ?
                                        oder einfach da weiter ! 

 

 

 

 

 

 

WER KENNT DIESEN ARSCH ?
                            ... Guido Gaffer bittet um Mithilfe

Am Donnerstag dem 6. Dezember 2012 gegen 10:35 wurde zwischen Happy Town und Schällabach
ein brutaler Raubüberfall auf Niko L. aus ? verübt. Der oder die Täter beraubte ihn seiner roten
Jacke samt der dazugehörigen roten Mütze mit auffälligem weißem Fellbesatz und einem Paar
roter Lederstiefel der Größe 43 1/2. Der oder die Täter/in flüchtete zu Fuß auf der Bundesstraße
495 in Richtung Happy Town und ist wie auf dem Foto einer Radarfalle gut zu erkennen, als
Anhalter unterwegs.
(Foto unten)
Wer kann Angaben zum Verbleib dieses Arsches machen? Autofahrer die eine verdächtige
Person beobachtet, oder in ihrem Wagen mitgenommen haben, werden gebeten sich zu melden.
Hinweise die zur Festnahme dieses Arsches führen nimmt Guido Gaffer gerne entgegen.
Eine Belohnung wurde aus Kostengründen leider nicht ausgesetzt.

           
            Radarfoto der mobilen Verkehrsüberwachung.
                                                      Text: G.G.    Foto: Radar

Freitag 7. Dezember 2012 (09:27)
Der Aufmerksamkeit einer 91 jährigen Zeitungsausträgerin ist es zu verdanken, daß uns vom
Täter eine genaue Personenbeschreibung vorliegt und wir nach diesen Angaben ein Phantombild
anfertigen konnten. Der Täter wurde wie folgt beschrieben:

Also i benn grad mid meim Fahrad beim Bläddle ausfahra gwea. I hau missa gugga daßmes idd
naschlaid weil woisch des war aschgladd bei dam Sauwäddr. Uff ällefäll isch do der Asch so pääb
von henda an meim Rad vorbeigschbronga, daß mi´s schier gwiggled hedd.
Do hau i mir glei dengt daß do äbbes idd schdemma ka. Ond der hodd au so a Deng - ääh so an
Schal om Dgosch rom ked, so wia des dia Bangraiber awwe hand. I hau mir no dengt, morom duad
der dean Schal oms Maul ond idd om da Halz bei dam Wädder. Aber jezz isch mir nadierlich glar
worom. Ha woisch, wer soäbbes duad, des ka koi Guader sei. Ond noch hodd der au obarom garnix
aaked, der war nagged. Der hodd da ganza Asch us dr Hos rauskengd, aber des draged jo de jonge
Leid heidzudag so. Ond mone dean Ardiggl noch geschd en der Klatschspalte gläsa hau, haune glei

gwissd, des ischer ...

Dank der exakten Beschreibung unserer Zeugin Agnes H. konnten wir dieses Phantombild erstellen.
Wie auf dem Radarfoto das nur wenige Minuten nach der Tat geblitzt wurde gut zu erkennen ist,
versuchte der Täter sich auf seiner weiteren Flucht mit einer blonden Langhaarperücke und rot
lackierten Fingernägeln unkenntlich zu machen. - Deshalb hier nochmals die Bitte ...
Wer kennt diesen Arsch oder kann Angaben zum Aufenthalt dieses Arsches machen?
Eine Belohnung wird es auch weiterhin aus Kostengründen nicht geben.
                                                                   
                                   

                                                          Phantomzeichnung des Täters


Sonntag 09. Dezember 2012 (11:18)
Guido Gaffer machte sich heute auf den Weg in die Unfall-Klinik nach Happy Town um das Opfer
Niko L. aus ? zu besuchen. Was Guido Gaffer dort vorfand übertraf jedoch seine schlimmsten
Erwartungen. Auf Zimmer 307 saß ein völlig verängstigter und verwirrter alter Mann, dem die
schrecklichen Folgen des Überfalls noch deutlich anzumerken sind. Nur mit Hilfe eines mobilen
Spezial-Krankenbettes ist es Niko L. aus ? überhaupt möglich sich schmerzfrei fortzubewegen.
Auch sprechen will Niko L. aus ? mit niemandem über die schrecklichen Vorkommnisse vom
vergangenen Montag. Nur zu Stations Wellensittich "Hugo" scheint Niko L. aus ? vertrauen
gefunden zu haben. Mit ihm verbringt er die endlosen Stunden in seinem Spezialbett und wartet
darauf, daß der oder die Täter/rin endlich gefasst wird und er seine geraubten Klamotten endlich
wieder in Empfang nehmen kann.
Wer kann Angaben zum Tathergang oder zum Aufenthalt des Täters machen?
Wie gesagt, eine Belohnung wird es auch weiterhin aus Kostengründen nicht geben.


Niko L. aus ? mit Hugo dem Stations Wellensittich in seinem mobilen Spezial-Krankenbett

                                                                                 
                       Text & Foto: G.G.  

                                   Bäck ?
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Nichts für Weicheier ! (Behind the scenes)
                                       ... Guido Gaffer war leibhaftig dabei

 

Wer am Sonntag den 20.06.2010 in den Wäldern rund um Happy Town unterwegs war, oder gar
das legendäre Stellwerk zu einem Einkehrschwung aufsuchen wollte, der fragte sich sicherlich,
"hää - isch heit Doodasonndaag ?"
Diese Frage können wir mit einem klaren NEIN beantworten, Guido Gaffer unser Außenreporter
mit Insiderwissen war zufällig Zeuge dieses Ereignisses und hier ist seine Reportage.



Ich saß wie jeden Sonntag mit einem kühlen Blonden am Tresen des Stellwerks beim Frühschoppen, als
plötzlich die Tür regelrecht aufflog und düstere Gestalten den Raum betraten. Erst dachte ich, ich sei im
falschen Film, doch dann stellte sich recht schnell heraus, ich war im Richtigen.
Die Sadisten der Leinwand waren nämlich gerade dabei in den alt ehrwürdigen Gemäuern des Stellwerks ihr
Erstlingswerk als Filmemacher zu produzieren. Klar war, wenn die Sadisten der Leinwand einen Film drehen
wird es sicher kein Heimatfilm mit Gänseblümchen und Streichelzoo, aber was da abging war der blanke
Horror und einfach nur widerlich. Unter der Regie von Rainer "Nasgul" Stetter und dem Kamerateam von
Video Maier wurden verschiedenste Szenen gedreht, die in den nächsten Tagen in den VM Filmstudios zu dem
Schocker "Zombiewerk" zusammengeschnitten werden sollen um dann auf You tube der breiten Öffentlichkeit
zugänglich gemacht werden. Nur gut, daß ich jederzeit einsatzbereit bin und ständig meine Ausrüstung am Mann
habe, denn nur so ist es möglich die folgenden Bilder zu schießen und hautnah von diesem Ereignis zu berichten.

v.L.n.R.: Kameramann Wolfgang Maier, Regisseur "Nasgul" Stetter & Christian mit der großen Klappe.

Au wacke, die Zombies sind ja schon im Anmarsch ...

Doch an Guido Gaffer kommt keiner "uninterviewed" vorbei.
v.L.n.R.: Gsälzzombie, Schnittlingzombie, Hängmänzombie, Scherbenzombie, Hirnizombie, Einaugezombie
unten: Rainer "Nasgul" Stetter, Azubizombie, Visagist Stefan Painter und meinereiner Guido Gaffer.


Dieser Herr hat wohl ein spezielles Auge auf  meine Brezel geworfen.

Irgendwas muß mit dem Weißwurst-Frühstück nicht ok gewesen sein, sieht ja voll übel aus die Kleine.

Also Gestalten verkehren mittlerweile im Stellwerk ...

... da kommen wohl düstere Zeiten auf das Stellwerk zu.

Aber Festlwirt Hans Wild & Saftschupse Andrea wissen sich gegen solche Gäste zu wehren.


Doch inzwischen ist klar, das Alles war zuviel für Festl-Wirt Hans Wild. Er gab das Schelklinger Stellwerk
auf und zog sich ins Nix nach Blaubeuren zurück.
Noch mehr Grausliges erfahrt ihr sobald das Video fertig im Kasten ist. Bis denne, euer Guido.

                                                                   Text & Fotos: G.G.

Teil 2
Am ersten August war es soweit, der zweite Teil des Zombiewerks wurde abgedreht. In der Hauptrolle
diesmal kein geringerer als Johnny Playbäcker höchst persönlich. Als Jogger in freier Natur hatte er etliche
Höhenmeter auf einem der steilsten Berge der Region, dem Herz-Jesu-Berg zurück zu legen. Hierbei kam
ihm natürlich seine exzellente Fitness und sein durchtrainierter Body zugute. Etliche hundert Mal musste er
die steilen Wege wiederholt hoch joggen, ehe Regisseur "Nasgul" Stetter mit dem Ergebnis zufrieden war.
Für uns war wiederum Guido Gaffer (der Außenreporter mit Insiderwissen) bei den Dreharbeiten dabei
und versorgte uns mit folgendem Bildmaterial.

Guido Gaffer - immer auf Augenhöhe mit dem Übel.


Überall lauerten finstere Gestalten auf Beute,

Jogger Johnny erhält genaue Anweisungen der Regie.

Wird auch er enden wie diese Beiden hier ???

Mit durchschnittener Kehle - irgendwo im Laub verscharrt ???


Ihr werdet es sicher bald wissen. Das ganze Grauen erfahrt ihr sobald das Video fertig geschnitten & im
Netz ist. Nach Guidos Insiderinformationen wird der komplette Clip beim diesjährige Kurzfilm-Festival
im Emmelhofer Lichtspielhaus ausgestrahlt. Eine Art "Making Off" soll es dieses Jahr ebenfalls noch im
Schelklinger Stellwerk zu sehen geben.

                              Der Film !
                                "Dawn of the forest"
                                                                     (do not go alone into the forest)
                             Dieses Video zeigt schonungslos warum Joggen im Wald lebensgefährlich ist.
                     
                                                       Bis denne, euer Guido. (Text & Fotos: G.G.) 

 

                                   Bäck ?
                                            oder einfach da weiter ! 

 

 

 

 

 

 

 

DIE STATUS QUO-INFLUENZA
              ... ein Tatsachenbericht von Johnny P.

Wir schreiben das Jahr 1976 ...
Ohne es zu wissen infizierte ich mich im Alter von 12 Jahren mit einem für mich bis dahin unbekannten Virus.
Mit meinem ersten eigenen, damals handelsüblichen Mono-Cassettenradio war ich ständig auf der Lauer um
einen bestimmten Song einer mir bis dahin unbekannten Gruppe endlich auf Cassette mit zu schneiden.
Irgendwann Mitte dieses Jahres ist es mir dann auch tatsächlich gelungen dieses Lied auf Band fest zu halten.
Das der Anfang des Stückes auf meiner Aufnahme fehlte weil ich erst nach einigen Sekunden erkannte das es
bei dem eben Gespielten um genau diesen von mir so ersehnten Song handelte, war genau so egal, wie das
Gebabbel des Radiomoderators, mit dem er schon lange vor Ende das Stück ausblendete. Ich war stolz, ich
hatte nun diesen Song und konnte ihn von nun an zu jeder Zeit hören, so oft ich wollte - Und ich wollte, ich hatte
schon fast Hornhäute auf dem Zeigefinger vom dauernden Zurückspulen. Ich hatte zwar noch immer keine Ahnung
von welcher Gruppe dieser Song nun stammt und auch nicht wie der Titel richtig hieß, aber die sangen des Öfteren
"i cant life without the rain" und "rain is falling on my head" und deshalb nannte ich den Song einfach "Das Regenlied".
Egal wem aus meinem damaligen Freundeskreis ich meine Errungenschaft vorspielte, keiner konnte mir sagen um
welche Gruppe es sich hierbei handelte. Wie sollten sie auch? Alle hörten zu der Zeit Abba, Boney M., vielleicht
noch Smokie oder die Bay City Rollers, aber diese Art von Musik war vielen doch noch fremd.
Ein gutes Jahr später als ich wieder einmal mit meinem Cassettenrecorder in Lauerstellung saß, schnitt ich leider
wieder nur den Schluß eines Songs mit, der mir sofort in die Beine ging. Doch dieses Mal konnte ich gleich den Titel
und den Interpreten ausfindig machen. "Schdatus Gwo mit Rockin all over the World" sagte die Moderatorenstimme
im Radio. - Hää, wer? Schdatus Gwo? Noch nie gehört.
Gleich am nächsten Tag nach den Schularbeiten machte ich mich auf um im Elektro-Fachgeschäft bei uns im Ort
nach "Schdatus Gwo zu suchen. Peter Alexander, Die original Oberkrainer, Die Starparade, Heino und Harpo, alle
waren sie mit einer LP vertreten, aber Schdatus Gwo? Fehlanzeige. Als mich dann Frau Detzel fragte ob ich denn
etwas bestimmtes suche und ich nach "Schdatus Gwo" verlangte, stellte sie mir nur eine Frage. "Was isch des?"
Ok dachte ich mir, das war´s und antwortete "a Grubbe" ! - Kenne ich nicht, aber ich kann dir auch eine Platte
bestellen wenn du sie willst und wenn du weißt bei was für einer Plattenfirma sie erschienen ist.
Hmm, - keine Ahnung, aber bestellen brauchen sie sie nicht, ich habe eh keinen Plattenspieler antwortete ich ihr.
Sie könnte aber auch die Musikcassette bestellen, das wäre auch möglich bot sie an.
Moment, ich glaube ... da war doch was??? Sie führte mich zu einem Plexiglasregal in dem ca 30 verstaubte
Musikcassetten schon längere Zeit auf Käufer zu warten schienen. Ich traute meinen Augen nicht, gleich 2 X war
Status Quo vertreten. "Blue for You" und eine "Live" MC standen neben einander. Nicht ein einziger Titel der auf den
beiden MC´s drauf stand sagte mir etwas, aber jetzt hatte ich wenigstens ein Bild von den Jungs die mich so
faszinierten. Die Live-Cassette schied aufgrund ihres Preises schon mal aus. 19 Mark 50 sollte sie kosten.
Warum ist die so teuer fragte ich und bekam als Antwort: "Ha die isch halt no recht nei". (Heute weiß ich daß es sich
um eine Doppel-MC gehandelt hat) Ok, dann nehme ich eben die Andere dachte ich mir. Das Preisetikett mit 12 Mark
und 30 klebte zwar auf der Hülle, aber "da kenn mer no a bissle was wegdoa" meinte Frau Detzel.
War auch dringend nötig, denn ich hatte nur 10 D-Mark dabei. Um 9 Mark hab ich sie dann auch bekommen.

Wieder daheim habe ich dann natürlich gleich meine erste selbst gekaufte, bespielte Musikcassette in meinen Recorder
eingelegt und war gespannt darauf, was mich nun erwartete. Das Band war so gewickelt, dass ich mit der zweiten Seite
beginnen musste. Boh-ey, ging schon recht flott los das Ganze, rolling home nannte sich der Song.
Beim letzten Titel auf dieser Seite (ja, damals hatten die Dinger noch 2 Seiten) traute ich meinen Ohren nicht.
"RAIN" stand da auf der Cassettenhülle und es war mein Regenlied das ich schon seit über einem Jahr suchte.
Und das soll nun auch von diesen Status Quo sein? Genau wie dieses Rockin all over the world das mir so supi gefällt?
Ich war total happy und beschloss, ich bin von jetzt ab Status Quo Fan.



Am 25. Januar 1979 war es dann soweit, mein erstes Status Quo Konzert in der Ulmer Donauhalle stand an.
Wochen vorher war ich aufgeregt und hütete meine Eintrittskarte mit der Nr 0554 die ich für stolze 17 Mark +
1 Mark 50 Vorverkaufsgebühr zusammen mit einem Konzertplakat erstanden hatte. Jahre später kribbelt es noch
immer wenn ich an dieses Ereignis zurück denke. Genau so wie bei den meisten der rund 70 Gigs die ich seither mit
Status Quo erleben durfte. Egal ob in den 80zigern in denen sich die Band Status Quo personell als auch musikalisch
veränderten, oder in den 90zigern, in denen es auch einige musikalische Ausrutscher gab.
Selbst zu Beginn der 2000er legten die Jungs immer noch eine Spielfreude an den Tag wie all die Jahre zuvor, kurz um,
ich war begeistert von dieser genialen Band. Am meisten Spaß hatte ich auf den Konzerten zwischen 2002 und 2007.
Egal ob Zürich, Wembley, Dornbirn, St Leon Roth, Stuttgart ..., überall wo Quo aufkreuzten war Party, Spaß und gute
Laune bei "mir" angesagt.
Mit der Picture-Tour im letzten Jahr legte sich dies jedoch ein Wenig. Ich höre zwar nach wie vor 24 Stunden am Tag
die Mucke meiner Lieblingsband rauf und runter ohne dass mich auch nur ein Stück davon langweilt, aber das Gefühl
unbedingt zu einem Live Gig von meinen Jungs zu müssen, auch wenn es gleich hier um die Ecke wäre, das verspüre
ich leider nicht mehr so intensiv. Es spielt dabei fast keine Rolle ob die Herren um Mr. Rossi nun das schon seit Jahren
von einigen scharf kritisierte Set endlich ändern oder nicht. Bei mir ist es zweitrangig welche Songs sie spielen.
Klar hätte ich natürlich auch so meine Wünsche, aber nein, mir gefällt die Art und Weise nicht mehr wie sich Status
Quo in den letzten 2 Jahren präsentieren.
Klar ist das Projekt Status Quo schon seit Mitte der 80ziger keine richtige Rockband mehr, sondern eine Firma die
schwarze Zahlen schreiben muß, aber die Picture Tour 2008 hat mich persönlich schon sehr enttäuscht.
Nicht wegen dem Set, sondern wegen der Aufmachung der ganzen Show insgesamt. Nicht genug, dass man versucht
mit 3 Leinwänden auf denen Fotos der letzten 40 Jahre eingespielt wurden von der immer gleichen "Bühnenaction" ab
zu lenken. - Ok, Quo hatten noch nie groß eine "Show, war auch gar nicht nötig, Quo Live hieß Musik pur, ohne
Firlefanz und Schnörkel, aber selbst das hochziehen der rechten Augenbraue von Francis ist heute wie schon die
letzten 5 Jahren an bestimmten Stellen der Show genau so vorhersehbar, wie das was in Minute 11, 27, 41 oder 58 
passieren wird.
Natürlich ist der Großteil der Zuhörer die heute ein Quokonzert besuchen nicht in der Kategorie "Hardcore-Fan" ein zu
ordnen und besucht maximal alle 5 Jahre ein Konzert von Quo.
- Natürlich muß Quo seine Hits wie Whatever you want, In the Army now, Rockin all over the World ... bei einem Gig
spielen, schließlich kommen 90% der "Normalos" wegen genau dieser Songs, aber muß es bitte schon seit gefühlt
1813 in der immer identischen Version und Reihenfolge sein? Ist es solch begnadeten Musikern nicht möglich aus ihren
Stücken eine andere Livenummer zu machen? Wie wär´s vielleicht mal mit einem geilen Instrumentalteil oder einer
extra Long Version?
Das Zweite was mir 2008 tierisch auf den Keks ging, war dass man es nicht schaffte eine Weihnachtssingle (die man
schon über 1 Jahr vorher aufgenommen hatte) so auf den Markt zu bringen, dass sie auch der breiten Masse (und zwar
schon lange vor Weihnachten) zugänglich gewesen wäre. 1 Woche vor Heiligabend ist verdammt knapp um überhaupt
die Chance zu haben in den Radiosendern gespielt zu werden. Wer kauft sich nach Weihnachten noch so ein Ding?
Aber in Sachen Eigenwerbung taten sich die Jungs ja schon immer sehr schwer. Wer von den "Normalos" weiß
überhaupt, dass es von Status Quo etwas Neues gibt? Quo selber sorgen ja dafür, dass niemand im Saal etwas davon
mitbekommt, dass man nicht im Jahre 1986 stehen geblieben ist.
Maximal 2 neue Songs schaffen es vielleicht ins "neue Set" um spätestens nach dem 5. Gig wieder von der Liste
gestrichen zu werden, - warum auch immer. Es war ja schon 1998 so, dass man es vorzog bei "Wetten Dass"
lieber ein Medley mit alten Songs zu präsentieren, als etwas aus der damals aktuellen CD zu spielen. (Ok, aktuell war
ja noch das 1997 best of Album, "under the Influence" kam ja erst 1999 raus) Getreu nach dem Motto "Keiner weiß dass
wir was Neues haben, also brauchen wir es auch nicht zu spielen.
Ich bin auch davon überzeugt dass die heutige Band gar nicht in der Lage wäre Stücke wie "Gotta get up and go" live zu
bringen. Erstens müssten sie dafür proben (und dazu hat man offensichtlich keine Lust) und zweitens hat die Band diesen
Song wahrscheinlich nicht mal im Studio auch nur ein einziges Mal zusammen gespielt. Also wurde der Song nur für die
damalige CD (Party ain´t over yet) als Füllmaterial genommen. Schade, ich finde einer der stärksten Songs den die Jungs in
den letzten 20 Jahren aufgenommen haben. Überhaupt finde ich das Partyalbum das Beste was Quo nach 1986 im Studio
gemacht haben.
Sicher hat der Ein oder Andere darüber eine andere Meinung, aber jeder hat eben einen anderen Geschmack und das ist
ja auch gut so. Trotzdem hatte ich bei der Tour 2008 zum ersten Mal ein Konzert erlebt, bei der mir das "WOW- Feeling"
völlig fehlte. Keine Vorfreude auf das was da kommen mag und auch als die ersten Riffs von Caroline ertönten war da nix
von "jetzt geht´s ab" bei mir zu spüren. Irgendwie wusste ich schon zu genau was in den nächsten 100 Minuten auf mich
zu kommen würde. Nur 3 Monate zuvor in Dornbirn war dies noch ganz anders.
Das einzige was mir bei der Picture - Tour 2008 ein "Wow" entlockte, war Mannfred Manns Earthband.
Ich hatte sie noch nie vorher live erlebt und muß sagen, ich war überrascht wie sie ihre Hits zu einem wahren Live Erlebnis
(zumindest für mich) machten. Keine Ahnung, vielleicht spielen sie ihr Songs ja auch schon seit Jahren immer so, aber für
mich war es Neu und mehr als nur eine Vorgruppe.
Sicher war dies auch der Anlass warum ich mich dann dazu entschloss, 2009 keinen Gig von Quo zu besuchen und eine
"freiwillige Quo-Livepause" ein zu legen. Noch vor 2 Jahren wäre es für mich undenkbar gewesen, ein Quo Konzert das nur 20
km von mir weg stattfindet, nicht zu besuchen. Aber heute verspüre ich nicht im Geringsten, dass ich etwas verpasse, wenn
ich nicht hin gehe. Natürlich sind unsere Jungs nicht mehr die Jüngsten und können (oder wollen) aus einem 4500 Times
kein 20 min Spektakel mehr machen, aber alle Songs nur noch auf 3 min. zusammen zu kürzen finde ich schon schwach.
Wenn sie nicht alle Songs die sie spielen wollen in ihren knapp 100 min. unterbringen, dann müssen sie eben den ein oder
anderen Song ganz weglassen oder den Gig um 20 Minuten verlängern. Wenn dies aus konditionellen Gründen nicht
möglich sein sollte, dann frage ich mich, warum muß jedes Jahr im Herbst/Winter eine Marathon-Tour mit 60 Gigs gestartet
werden wo schon im Vorfeld abzusehen ist, dass 4 - 6 Gigs ausfallen werden. Warum nicht nur 30 Gigs im 2tägigen
Rhythmus und dafür pro Konzert 15 - 20 Minuten mehr Spielzeit ??? ( Ja ich weiß, die ganzen Angestellten müssen ja auch
weiter bezahlt werden) Und dann bitte auch mal wieder mit einer ordentlichen Zugabe. Das was seit ca. 5 Jahre als Zugabe
angeboten wird, das ist ja wohl eher eine Mogelpackung. JW/RRM/&BYE BYE JOHNNY stehen doch eh schon von
Anfang an als Programmpunkt auf der Setlist. Man macht kurz eine kleine Pause und kommen dann wieder auf die Bühne
damit es so aussieht wie wenn man zu einer Zugabe bereit ist. Nicht einer meiner Bekannten (keine Quo Fans) die mich auf
den letzten Konzerten begleiteten waren mit den Zugaben zufrieden, (Was, das war´s schon ??? Das war ja nix !!!) obwohl
sie vom Gig insgesamt total begeistert waren. Die dachten wohl vorher auch alle, dass Quo seit 79 nur noch mit ihren Hits
bei Oldieshows auftreten.
Zum Schluß noch ein Wort zu den Zuschauern. Bei Konzerten bis vor ca. 10 Jahren waren noch mindestens 2/3 der
Besucher damit beschäftigt selber für gute Laune und Stimmung zu sorgen. Sie rockten und sangen von der ersten bis zur
letzten Minute zur Mucke der Band. Heute stehen 3/4 der Leute da und sind 90 min. damit beschäftigt auch alles schön auf
Handy oder Digicam (oder am Besten gleich auf Beidem) mit zu schneiden und haben keine Hände frei um mit zu klatschen
oder für "Konzertatmosphäre zu sorgen (geht ja gar nicht, sonst verwackelt ja das Bild). Was dabei dann für eine Stimmung
herauskommt, das sieht man ja auf der "Trauerfeier von Montreux. Es muß ja auch spätestens am nächsten Tag alles zum
100 000sten Mal in YouTube gestellt werden. (Gab es früher Gott sei Dank alles nicht, da wurde noch die LP gekauft und
nicht einfach down- oder up- "geloaded") Heute gehen die Leute mit der Einstellung zu einem Konzert, so, ich bin da, nun
unterhaltet mich mal schön, ich habe ja auch etliche €uroleins dafür bezahlt".
Dass es auch anders geht sieht man alle 2 Jahre in Zürich. Wer weis, vielleicht ist ja da dann mein nächstes Quo Konzert,
denn für mich ist Status Quo trotz allem immer noch meine absolute Lieblingsband. Den Virus, den ich mir 1976 mit dem
"Regenlied" eingefangen habe, der sitzt tief und so wie es aussieht ist er unheilbar ...

Bis denne, bye bye Johnny ... and the party ain´t over yet ...

 

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Der Marathonmän ... (der "Laif - Laufbericht" direkt von der Strecke)
                                                                                  ... von unserem "Laifer" Guido Gaffer



             
             

Am Sonntag den 20.09.2009 fand zum 5ten Mal der Steinlauf - äähm, Einlaufmarathon - mmh
Einsteinlauf-Marathon in Ulm satt. Unser Sportreporter Guido Gaffer mischte sich nicht etwa
unter die knapp 10.000 Zuschauer die die Strecke säumten, nein er mischte sich unter die ca
14.000 Läufer die in 6 verschiedenen Laufstrecken eingeteilt waren.

Bereits am frühen Sonntagmorgen um Punkt 9:00 fiel bei der Ulmer Donauhalle der Startschuss für die
Marathonstrecke (42 km und ein paar Zerkwätschte) den Halbmarathon (21 km), so wie für den 21 km
Power-Nordic-Walking-Lauf (des isch des mit denne Stägga). Alles also Angebote die ich aufgrund der
frühen Startzeit leider nicht wahrnehmen konnte. Wie gerne hätte ich mich auf der 42 km Strecke mit der
ein oder anderen Läuferin unterhalten, Händynummern ausgetauscht oder das ein oder andere Date für
abends klargemacht - aber nein, dank der DB war an einen Start zu dieser frühen Zeit nicht zu denken.
So kam es, daß ich erst um 10:01 mit dem Bummelzug aus Happy Town anreiste. Pünktlich um 10:28
gab´s auch schon die wohlverdiente Dusche von oben für die Läufer, die ja schon seit knapp 1 1/2 Std
unterwegs waren. Nur blöd, daß sich die Regenwolken nicht an den abgesteckten Streckenverlauf hielten
und somit auch ich bis auf meine Wollsocken durchnässt wurde. Genau so erging es natürlich auch den
rund 8.000 Marathon- und Halbmarathonläufern. Die knapp 1.200 Nordic-Power-Walker dagegen sind wie ich
finde selber Schuld. Die hätten mal lieber 2 Stockregenschirme mitgenommen anstatt der blöden Skistöcke.
Die hätten sich doch denken können, daß es um diese Jahreszeit in Ulm eher regnet als schneit.
Ich hatte also noch die Möglichkeit beim 10 km DING Walk (au mit Stägga), beim 10 km Citylauf oder beim
5 km Gesundheitslauf zu starten. Da ich mein original Schweizer Taschenmesser nicht mit dabei hatte (wer
denkt schon do draa, daß er bei ma Marathon a Messer braucha keed ???) konnte ich mir auch keine Stägga
schnizza. Also blieb nur der Citylauf oder des Gsondhaitsdeng.
Da sich nach inzwischen fast zweistündigem Dauerregen meine Unterhose zum Swimming-Pool entwickelte,
beschloss ich den nächsten Lauf zu nehmen um nicht noch länger im Regen stehen zu müssen.
Also auf zum Gesundheitslauf.

            

Normalerweise stellt man sich bei so einer Großveranstaltung mit über 1.000 Läufern zum Start in so genannte
"Blöcke" auf (de Guude vorn, de weniger Guude en der Mitte ond de Mende am Ende) aber mir war des egal, ich
hab denkt, schdehsch oifach do na wo no niemand schdoht. Ja und des war näba der StartNr. 11572 - welch ein
Zufall, ich war die StartNr 11573 und so kam es, daß wir noch vor dem Startschuss ins Gespräch kamen.
So verflog die Zeit bis zum Rennbeginn wie im Fluge und auch der Regen ließ schlagartig nach. Leider hab ich die
knackige Blondine im Laufe des Rennens aus den Augen verloren, denn nach wenigen hundert Metern begann sie
sich nach hinten ab zu setzen. Ich befand mich nun in Gesellschaft eines - nennen wir´s mal etwas ungepflegten,
hellhäutigen (aber sowas von kääsig) und tranzpirierenden Herrn, dessen Deodorant sicher schon vor mehreren
Stunden seine Wirkung aufgab. Also nix wie weg hier hab ich mir gedacht und setzte links den Blinker um rechts
an ihm vorbei zu ziehen. Bei diesem Ereignis muß ich wohl übersehen haben, daß ich inzwischen die deutsch-
bayrische Grenze überschritten hatte. Neu-Ulm stand da auf einem Schild ?!? - Au wacke dachte ich mir, illegale
Einreise ohne gültige Papiere wird doch in diesem Staat mit Zwangseinbürgerung bestraft ! Also nix wie weg hier.
Doch ich glaube, daß sie mir schon dicht auf den Fersen waren. Überall Straßensperren und an allen Ecken und
Abbiegungen standen uniformierte, bayrische Polizisten. Ich glaube sie waren zum Äußersten bereit, denn alle
paar hundert Meter standen Krankenwagen und Sanitäter vom bayrischen Roten Kreuz. Also Guido sagte ich mir,
nicht groß auffallen und so schnell wie möglich wieder rüber nach Deutschland. Nach knapp 3 km konnte ich mich
dann über einen klein Fußgängerüberweg in der Nähe des Ruderclubs endlich in den Westen absetzen.
Die Einreise erfolgte ohne große Formalitäten und weiter ging es, diesmal auf der Ulmer Seite, entlang der Donau.
Ein ziemlich übler Streckenabschnitt, erstens konnte ich genau die hunderttausend Verfolger auf der bayrischen
Seite sehen die mir im Nacken saßen und zweitens lag vor mir ein Abschnitt, der zumindest optisch über mehrere
tausend Meter kerzengrade zu führen schien um am Ende des Horizonts wieder in einer Schleife zurück zu führen.
Genau in diesem Moment kam mir auf eben dieser Schleife ein Engel entgegen. Wir waren vielleicht 25 cm Luftlinie
von einander getrennt und ich war mir sicher, daß sie mir unbedingt ihre Händynummer mitteilen wollte.
Im vorbeihuschen lächelte sie mich an und hauchte mir ins Ohr "ruf mich an" - ich meine irgendwo habe ich diesen
Satz früher schon mal gehört, aber wer hat schon bei nem Marathon sein Händy dabei ???
Also blieb nur Eins, Füße unter den Arm klemmen und laufen laufen laufen - und wie ich lief.
Im Nu legte ich die noch anstehenden Kilometer zurück und als ich auf Höhe des Berblinger-Brunnen in die
Hirschstraße einbog wurde mir ein Empfang bereitet den ich bis dahin nicht kannte. Tausende von Zuschauern
applaudierten und jubelten mir zu, obwohl ich nicht einen Einzigen von ihnen kannte. Aber so ist es halt,
selbst als Außenreporter mit Insiderwissen kann man nicht alle Leser der Klatschspalte persönlich kennen.
Ach übrigens, nur so nebenbei, ich belegte Gesamtplatz 58 und in meiner Altersklasse Platz 3, was leider nicht
ausreichte um den Engel noch zu überholen ...




                                                                          
Text: G.G.  Fotos: Paparazzi 
 

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Die Geschichte vom Weihnachtsmann seim Schwester
                                                      ... eine Weihnachtsgeschichte mit Guido Gaffer

  
Draußen vom Walde komm ich her ...
So, oder zumindest ähnlich doof beginnen die meisten Märchen die uns bisher vom Weihnachtsmann
erzählt wurden. Doch stimmt das wirklich? Guido Gaffer machte sich auf den Weg um dieses Geheimnis
zu lüften. Hier nun seine Geschichte ...
Wenn es also tatsächlich stimmen sollte daß er vom Walde draußen kommt, wo könnte man ihn dann
besser abfangen, als direkt am Waldesrand? Dachte sich Guido G. und machte sich auf um genau dort
auf ihn zu warten. Doch wann kommt der Weihnachtsmann eigentlich genau? Etwa schon in der Nacht
vom 5. auf 6. Dezember, oder erst am Nikolaustag gegen Abend?
Um ihn auch wirklich anzutreffen, setzte sich Guido schon am Abend des 5. Dezember an den Waldrand
jenseits von Happy Town und wartete ... - und wartete ... - und wartete. - Nichts tat sich. Doch Guido hielt
den eisigen Temperaturen in stockdunkler Nacht tapfer stand und fror sich bis zum Tagesanbruch fast den
Arsch ab. Doch für sein zähes Harren wurde Guido am Morgen des 6. Dezember so gegen 10:34h belohnt.
Ein knackiges Mädchen mit großen ... ääh roter Mütze kam singend und frohgelaunt am halb erfrorenen
Guido vorbei und grüßte recht aufrei... ääh freundlich. Sie erzählte, daß sie gerade in Happy Town zu
Besuch wäre und bei dieser Gelegenheit wolle sie gleich ihre kranke Großmutter besuchen, die im Walde
jenseits von Happy Town wohne.
Urplötzlich wurde Guido klar, daß er seinem Ziel ganz nahe war. Wenn die olle Oma von der geilen Mieze
mitten im Wald wohnt, dann kennt die bestimmt auch den Weihnachtsmann. Oder noch Besser, vielleicht
ist ja der Weihnachtsmann mit Rotkäppchens Oma verheiratet. Dann wäre ja sozusagen die schnuckelige
Braut an Guidos Seite die Enkelin vom Nikolaus.
Um mehr Licht ins Dunkle zu bringen, stellte Guido nun eine raffinierte Frage.
" Glaubst Du eigentlich an den Weihnachtsmann?"
Ohne zu überlegen antwortete das scharfe Lu... ääh Mädchen " Klaro, ich bin doch seim Schwester".
Fragend starrte Guido auf die großen, runden ... ääh Augen des Mädchens.
" Wieso? - Bist du gar nicht Rotkäppchen?"
Schlagartig wurde Guido klar, daß er sich wohl bei der Identität des sexy Girls geirrt hatte. In diesem
Moment aber war Guido diese kleine Verwechslung sch...egal, schließlich hatte er gerade die alte, öde
Weihnachtsgeschichte um eine bis dahin nie gekannte Figur erweitert. Und zwar ...

                                       
Am Weihnachtsmann seim Schwester
          

Ach übrigens, sie nahm Guido dann noch mit zu Ihrer Großmutter in den Wald jenseits von Happy Town,
wo sie bei Tee und Weihnachtsgebäck in Omas alten Fotoalben stöberten. Dabei konnte Guido feststellen
daß ihr inzwischen verstorbener Opa früher schon sein Geld als Nikolaus verdiente.

            
Ihr Opa Nick Olaus. in seinem "Weihnachtskiosk" im Jahre 1987
          


Heute betreibt dieses Geschäft ihr Bruder noch zeitweise in den Wintermonaten. Meistens zwischen
dem 5. und 6. Dezember. Ansonsten hält er sich in wärmeren Gefilden auf, wie dieses Foto beweist.

                         Brüderlein & Schwesterlein auf dem Weg zur Arbeit
    

Nun aber frohe Weihnachten, Gesundheit und n Sack voller Geschenke ...

                                                                                                    
                                                                                                                Guido Gaffer

 

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Ole, wir fahr´n mit´m Bus nach Barcelona (mit Status Quo auf Tour)
                                                                                     ... eine Geschichte von und mit Johnny P.
  

Im österreichischen Dornbirn nahm Johnny P. den von Wien über Graz kommenden 5***** Deluxe-Bus des
Reiseveranstalters "Phönix" in Empfang. Phönix hat sich schon vor Jahren auf Senioren-Gruppenreisen
spezialisiert und stellt nun mit diesem Exemplar auch "besonders anspruchsvolle Kunden" zufrieden.
Geplant war, daß die Senioren hier eine kleine Rast vor ihrer Weiterfahrt nach Locarno (Schweiz) und
danach zurück nach London (England) über Barcelona (Spanien) einlegen sollten.
Als der Bus um 13:07 am Hinterhof des Hotels eintraf und sich die Türen der  fahrenden Festung öffneten,
passierte zunächst ... nichts ...(Foto links)

... Erst als der zufällig anwesender Altenpfleger Dave S. (Foto rechts) etwas in englischer Sprache in das
Innere des Busses rief, schien so etwas wie "Leben in die Bude" zu kommen.
Mein erster Gedanke war natürlich "Oh fuck - Engländer". Doch als diese dann "das Licht der Welt erblickten"
stellte sich sehr schnell herausstellte, daß es sich hierbei um die fünfköpfige, britische Abordnung der
Boogie Woogie-Partei "SQ" handelte.
Das Empfangspersonal (bestehend aus Berthold T. aus B., Patrick B. aus Z., Sebastian ? aus S.,
Johnny P. aus HT., so wie einige Andere, mir jedoch leider namentlich entfallen) begrüßte die Ankömmlinge
recht freundlich und halfen ihnen spontan, den richtigen Weg auf ihre Zimmer zu finden ...

... Da die britische Abordnung leider unserer Sprache nicht mächtig war, musste mächtig improvisiert werden.
Besonders der Parteivorsitzende "Francis Michael Dominic Nicholas Rossi" (auf den Fotos mit blauem T-shirt)
bevorzugte ein "nuschel-englisch", welches jegliche Kommunikation unterband.
Doch das Personal am Empfang war bestens vorbereitet. Mit Papier und Fettstift wurde der Weg zum Lift und
den zugeteilten Zimmern aufgezeichnet und mit Händen und Füßen sein Wissen bestmöglich weiter gegeben ...

... Besonders Patrick B. (auf den Fotos rechts) ein alter Hase im Umgang mit Hilfsbedürftigen, hatte den Dreh
recht schnell raus und sorgte so für einen reibungslosen Ablauf beim "check in".
Foto links: Patrick erklärt John Rhino Edwards den kürzesten Weg zur Hotelbar ...
Foto mitte: Andrew Bown lässt sich von Patrick den Rettungswegeplan des Hotels zeigen ...
Foto rechts: Matthew Letley hat´s wohl nicht so ganz verstanden, er ließ sich´s lieber 2 x erklären.
Foto unten: Rick Parfitt notiert sich das Ganze vorsichtshalber, "Mann" kann ja nie wissen ...

... Nachdem dann alle Klarheiten beseitigt waren, ließ es sich Mr. Rossi nicht nehmen und wollte unbedingt
zusammen mit Johnny Playbäcker auf einem Erinnerungsfoto abgelichtet werden ... (Foto unten)

... Von diesem Ereignis scheinbar ergriffen, irrte Mr. Rossi orientierungslos und fragend durch die Menge, die
ihm leider auch nicht sagen konnte ( lag´s an den Sonnenbrillen ?) daß die Tür ( links im Bild ) offen stand ...

... Trotzdem, zum Dank lud Mr. Rossi Johnny und seine Freunde zur all abendlichen Parteiparty in die
Messehalle ein. (Fotos links unten )
Außerdem signierten noch alle Parteigenossen eine Gitarre (Foto rechts unten), die sie Johnny mit auf
seine Reise gaben, damit der er und seine Band, DIE GRANULA+OREN (Foto ganz unten)
die Frohe-Botschaft des Boogie-Woogie noch besser hinaus in die Welt tragen können.

Weitere Partyfotos findest du bei den Status Quo Links  ... oder unter  wewewe.musch-halt-sucha.de
                                                                                                                           bye bye Johnny

                                                                                           Text u. Fotos: Johnny Playbäcker


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Ein Indianer kennt kein Schmerz ! (Oder vielleicht doch ?)
                                                                                                    ... Guido klärt auf



Heute erhielt unsere Redaktion eine Eilmeldung, in der mitgeteilt wurde, daß das für
Samstag geplante Gastspiel des Rührpottindianers “Milly Wichtl” ausfallen muß.
Begründet wurde diese Absage mit folgenden Worten:
“Der ganze Stamm liegt flach, es haben alle Viren.
Mein Gott, wenn wir uns früher als kleine Buben beim Cowboy spielen auch so angestellt
hätten und immer gleich aufgegeben hätten, nur weil wir mal den Abhang runter fielen
und  flach lagen. Also ich bin auf “alle Viren” wieder hoch gekrabbelt, biss die Zähne
zusammen und weiter ging es. Strickt nach der Devise “Ein Indianer kennt kein Schmerz”
Aber früher, früher war eh alles Besser wie gestern.
Die ganzen Halunken, die in Winnituu won und Winnituu tuu von der Kugel getroffen tot
von ihrem Pferd fielen, die rissen sich einfach am Riemen und ritten bei Winnituu srii wieder
in vorderster Front mit. Auch ein Indianer, der auf dem Kriegspfad zufällig vom planlos
umherirrenden Pfeil seines Blutsbruders getroffen wurde, brach diesen einfach ab, riß sich
ein Stück Stoff aus seiner Hose, stillte damit seine Blutung und weiter ging das Gemetzel.
Nein, früher wedelten sie nicht gleich mit der weißen Flagge oder rannten zu ihren
Medizinmännern und das obwohl sie damals noch gar keine 10 €uroren
“Medizinmannaufsuchgebühr” abdrücken mussten. Aber vielleicht lag es auch nur daran,
daß ein Indianer früher noch keine freie “Medizinmannwahl” hatte, so wie wir es heute haben
und ihm deshalb die Möglichkeit fehlte, zum Medizinmann seines Vertrauens zu wechseln.
“Milly Wichtl” jedenfalls hat diese Möglichkeit und die sollte er auch schleunigst nutzen.
Denn nur so kann er den Qualen am Marterpfahl entkommen, an dem ihn seine
aufgebrachten Fans in die ewigen Jagdgründe schicken wollen.
                                                                                                                    Text & Bild:  G.G.

 

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Das Wunder von Happy Town (Madonna vergießt Tränen)
                                                                                         ... und Guido war dabei


Am gestrigen Abend tauchte völlig unerwartet die weltbekannte, Heilige Madonna im
Schelklinger Stellwerk auf. Grund war wohl der, sich von Johnny Playbäckers Bühnenshow
die ein oder andere Showeinlage abzuschauen. So berichtet jedenfalls unser Reporter Guido
Gaffer, der Vorort war und eigentlich einen Konzertbericht vom GRANULA+OREN-Gig
verfassen wollte, so aber Zeuge des Wunders von Happy Town wurde.

Von London über Stuttgart kommend, traf die heilige Jungfrau am frühen Abend gut gelaunt in Happy
Town ein und war dies auch bis zur Mitte einer grandiosen Show. In vorderster Front tanzte und rockte
Miss Virgin zu den heißen Beats, die DIE GRANULA+OREN in den Saal feuerten.
Die kurze Pause die Johnny sich und seinen Fans nach gut einer Stunde gönnte, wollte auch Madonna
nutzen um sich auf der Damen-Toilette frisch zu machen. Nur wenige Sekunden nachdem sie den Sanitär-
bereich betreten hatte, war ein ohrenbetäubendes Geplärre zu hören. Ein weiblicher Fan von Johnny der
unerkannt bleiben will, war gerade dabei sich die Nase zu pudern und wurde so Augenzeuge des Vorfalls.
Helena, so der Name der anonymen Informantin, berichtete später völlig aufgebracht unserem Reporter
Guido Gaffer. I benn graad am Schbiagl gschdanda ond hau dia Piggl an meiner Naas mit Puuder a weng
abdegga wella, dann isch dui Frau reikomma ond hodd au en Schbiagl gugget. Ond noch hau i no dengt,
des isch doch dui Schbritnej Schbiers ond noch hoddse au scho aagfanga zum schreia. i hau zerschd dengt
dui dääd sich vielleichd warmsenga weil se nocher no als Schbäschelgäscht aufdritt, aber mo se dann mid
hejlige Auga nausgrennd isch, haune dengt, des isch was ärnschdes.
(Die Übersetzung ins deutsche): Ich stand am Spiegel und wollte meiner total überfetten Haut mit Puder
etwas den Glanz nehmen, da ging die Tür auf  und herein kam eine Frau und schaute ebenfalls in den
Spiegel. Zuerst dachte ich die kenne ich doch, die hat verdammte Ähnlichkeit mit Britney Spears und da
fing sie auch schon an zu schreien. Ich dachte noch na ja, die trainiert bestimmt ihre Stimmbänder da sie
nachher noch eine kleine Gesangseinlage als besonderer Gast von Johnny hat. Erst als sie mit Tränen in
den Augen raus rannte, wußte ich, daß es was Ernstes sein muß.
Diese tumultartigen Szenen blieben natürlich auch von Johnny, der in seiner Garderobe weilte, nicht
unbemerkt. Er stützte die am Boden kauernde Madonna und führte sie in den Backstage-Bereich, wo
er sich rührend um sie kümmerte und versuchte, sie wieder aufzubauen.

Johnny redet tröstend auf die verzweifelte Jungfrau Madonna ein


Unserem Reporter Guido Gaffer ist es gelungen, den Beiden unbemerkt zu folgen und ihr Gespräch zu
dokumentieren. Hier nun sein Bericht:
Johnny fragte Madonna: Hey Baby, what`s wrong? M: ooh god, my hair. J: what is with your hair?
M: my fucking hairs are so bullshit. My hair is hanging like a german sauerkraut. My new hairspray is so
fucking bad, i cańt go with this bloody bastard hairstyle under the peoples. J. Ooh Madonnababy, it is
the normaly think of the world. Hairspray is holding by sun, rain,and storm, but not, when you rock in the
first row by a concert from Johnny and the Granulators. M: perhaps your right, when i came next time to
your Konzert, it́s better i make a horsetail. J: Why first nexttime? Let́s do it now.
(Übersetzung): Hee du Schnalle, warum flennsch? M: Fünününü ... J: Was ist mit deine Hoor? M: Meine
Kackfrisur isch so scheiße, meine schdrähnige Wisch die hänget ronder wia Sauerkraut, des Haarspray
wo ich zur Zeit benutz, des isch der letzte Scheiß, mit der Klobürstenfrisur kann ich doch nicht mehr unter
die Leute. J: Hey Schnuggale, des isch doch des normalschte uff der Welt. Haarspray hilft zwar bei Sonne,
Regen und Sturm, aber doch idd wenn du en erschter Reihe bei einem Konzert vom Johnny und den
GRANULA+OREN roggsch. M: Johnnyle, wascheinz hosch du recht, wenn i des nächste mal zu nem
Konzert von euch komme, dann isch es glaub besser, ich mach mir vorher noch einen Pferdeschwanz.
J: Warum erst nächstes mal? Laß es uns jetzt tun, sprach er und sie taten es noch an Ort und Stelle.
Dank Johnnys geschickter Überzeugungsarbeit konnte der zweite Teil der Show mit einer nun wieder
fröhlich mitrockenden Madonna fortgesetzt werden.
Und wenn der Schwanz noch hält, dann rocken sie noch heute ...

-09:00 London Heathrow , Nebel - die Frisur hält.
-12:00 Airport Stuttgart, Sonne - die Frisur sitzt perfekt.
-21:00 Schelklingen Stellwerk, DIE GRANULA+OREN in Concert - die Frisur ist am Arsch.

Johnny & Madonna

 

                                                                                                                                       Text u. Foto: G.G.

 

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MEIN LIEBER SCHOLLI ! (Angelina Jolie schon wieder schwanger ?)
                                                                                             ... Guido deckt auf


Angelina Jolie ist zusammen mit Johnny Playbäcker auf einer Party im Londoner
Hotel Blitz, Schlitz, Ritz oder so ähnlich gesichtet worden.
Wie wir aus gut unterrichteten Kreisen wissen, weilte Johnny P. am vergangenen Wochenende
in London, um bei der Verleihung der Goldenen-Palme teilzunehmen. Gleich drei von diesen
begehrten Trophäen konnte Johnny einsacken, er erhielt sie in Bronze, Silber und Gold.



Gold bekam er für  "Best Liveshow 2007". Silber erhielt er für seinen Song "idwhya" und mit seinem
genialen Video "LaAdW" sicherte er sich die Palme in Bronze. Kein Wunder also, daß Johnny bei
der anschließenden Aftershowparty der am meist begehrte Künstler war. Angelina Jolie, die ebenfalls
zu den Preisträgern gehörte, (sie erhielt eine Palme in Gold für "Best Body") interessierte sich an
diesem Abend besonders für Johnny. Gut möglich daß es daran lag, daß Miss Jolie sich einsam fühlte,
weil ihr "Brett" es vorzog lieber in einem Pit(t)-Stop" abzuhängen als sie zu dieser Preisverleihung zu
begleiten. Keine Gelegenheit ließ Angelina aus, um in Johnnys Nähe zu sein und mit ihm Körperkontakt
aufzunehmen. Mit einem Trick gelang es ihr Johnny dazu zu bewegen, seine Arme um sie zu schlingen.
Wie mir Johnny später erklärte, gab Angie (so nennt Johnny liebevoll seine Angelina *Anm. d. Red.) an,
ein "mords Hunger" zu haben und daß sie schon ein Loch im Bauch hätte.
Ohne Vorwarnung zog sie meine Hände, ich stand gerade zufällig hinter ihr, um ihre Taille und sagte
" Hier fühl mal ". Genau in diesem Moment hat wohl ein lauernder Paparazzi auf den Auslöser gedrückt,
wobei dann dieses Foto entstanden sein muß.
Ein Loch habe er nicht gespürt, gab Johnny mir gegenüber an. Vielmehr hätte er ein "Strampeln"
vernommen, was aber durchaus auch ein "Magenknurren" gewesen sein könnte. (Originalton
Johnny *Anm. d. Red.).
Ob "Brett" womöglich einen "Pit(t)-Stop" bei ihr eingelegt hat und Angelina tatsächlich schwanger ist,
das wissen wohl nur die Beiden.

Angelina ist in festen Händen
        
Auf diesem Foto ist deutlich zu erkennen, wie "Angie" mit ihrem Unterarm Johnnys rechte Hand fest
gegen ihren Körper drückt.
Foto rechts: Der Ring am Stinke-Finger! - Ist er ein Geschenk von "Brett"?

                                                                                                       Text: G.G.  Foto: Paparazzi


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Wat älls ? (Mit Gluunie Schorsch auf´n Nespresso)
                                ... ein Pläuschchen mit dem Frauenschwarm

Das vergangene Wochenende nutzte Johnny P. Sänger und Gitarrist der legendären Boogie Bänd aus Happy Town
um sich in  Paris von den Anstrengungen der letzten Tage zu erholen.
Am späten Samstagnachmittag betrat Johnny ein kleines Straßenkaffe abseits des großen Trubels und wollte bei
einem Tässchen Kaba den Tag noch einmal gedanklich an sich vorbeiziehen lassen. Weil aber die 2 Tische die
das schnuckelige Cafe zu bieten hatte schon alle besetzt waren, musste sich Johnny nun entscheiden.
Setzte er sich lieber an den Tisch an dem eine knackärschige Blondine im Miniröckchen und einem Fahrgestell das
bis zum Boden reichte und eine dunkelhaarige Französin Mitte 20 mit Schmollmund und Körbchengröße D saßen ???
Oder zog es Johnny vor an dem Tisch zu platzen an dem ein älterer Herr, wohl so um die 50zig, mit seiner recht
appetitlichen, braungebrannten Begleiterin Mitte 30 saß ??? - Er entschied sich für Letzteres.
Ein freundliches "Hello, can i sit next to you girl" seitens Johnny sorgte Anfangs zwar für etwas Verwunderung bei
dem alten Mann ?!? (gab es doch nur 2 Stühle am Tisch) aber er begriff dann dennoch recht schnell und bot Johnny
seinen Platz an. "Oh nein, ich kann doch einen so alten Mann nicht einfach rum stehen lassen" erwiderte Johnny
und schlug dem alten Sack folgenden Deal vor: Also wie wär´s wenn du deiner Begleiterin einfach deine Kreditkarte
zusteckst und sie für ein paar Stunden zum shoppen schickst? "WOW - wat a greit aidiir, änd we make a mens-
stammtable so long."

Johnny, warum hast du so zarte Hände ?


Nachdem die Tussi freudestrahlend das Cafe zusammen mit den zwei Schnitten vom Nebentisch und der Kreditkarten-
sammlung von Mr. Gluunie verlassen hatten, bot eben dieser Johnny das du an. "Ok, mai neim is Schorsch, ai käm
from amerika änd aim so häppy tu see yuu hir. yuu ar doch Johnny P. the greit perfoormer änd singer, aim a big big
fän from yuu, let mi yuu of a drink load in ".
Ok, willigte Johnny ein, dann hätte ich gerne nen Kaba. - "Wat älls" ??? fragte Mr. Gluunie
Ok, vielleicht noch mit Sahne antwortete Johnny. - "Wat älls"???
Sonst nix, des langt, ließ Johnny wissen.
"Yuu drink Kaba ??? - Wat is sätt ??? wollte Schorsch nun Wissen.
"Yuu mast unbedingt probiering mai nju feivorit Gedrink - Nespresso" empfahl nun Mr. Gluunie.
"Ok, kein Problem" - meinte Johnny, "dann nehme ich eben das".
"Wonderfuul" meinte Schorsch, "pro cap of Nespresso hu gos over the Ladentable, bekeim i faif sänt Provision, aim
nämlich the Män from the Nespresso-Werbung in the Tiwi. Yuu know me" ???
"Sorry nö, ich dachte bisher immer du wärst der aus dem emergency room, bei dem sich die Frauen immer absichtlich
in die Notaufnahme einliefern lassen, nur um mal unter dir zu liegen. Aber in Wirklichkeit bist du ja  so einer, der es
nötig hat und sich auf fremden Partys mit ner Flasche Martini einschleichen mußl" war Johnnys Antwort.
"No,ai häv sis not nöötig, me lay the women tuu the läggs" fügte Schorschi noch hinzu, bevor er feststellen musste,
daß ihm an diesem Tage nicht nur die Frau, sondern auch seine Kreditkartensammlung abhanden gekommen ist.
So bleibt Mr. Gluunie also nur noch die spärliche Einnahme aus seinem Nespresso-Werbespot - Wat älls ..?"

Tja Schorschi, so kann´s gehen, no money, no woman ...

 

                                   Bäck ?
                                            oder einfach da weiter !  

 

 

 

 

 

 

 

 

ertappt ! (Johnny auf Abwegen)
       ... Guido weiß wie´s wirklich war



Mit dieser Falschmeldung versuchten handelsübliche 0815 Klatschblätter wie Frau im Spargel,
Das güldene Blatt, Das Noije und andere Schmierblätter, ihre Verkaufszahlen zu steigern.
Dank der guten Kontakte unseres Reporters Guido Gaffer ist es uns gelungen, die Identität
der angeblich Unbekannten zu lüften. Wie auf dem Foto unten nur unschwer zu erkennen ist,
handelt es sich bei der Schönheit um Johnnys griechische Ehefrau Helena. So sieht sie also aus,
die Frau mit der Johnny schon mehr als 19 Jahre verheiratet ist und die ihn so sein läßt wie er ist.


                                                                                              Text u. Foto: G.G.

 

                                   Bäck ?
                                            oder einfach da weiter !   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Berg ruft !
                 ... von und mit Johnny Playbäcker

Kapitel 1
Die Granulatoren trafen sich am Morgen des 3.März.2006 um nach jahrelanger Vorbereitung
endlich das Abenteuer "der Berg ruft" zu starten und die Abgeschiedenheit der Bergwelt zu suchen.
Nicht alle, die an diesem Abenteuer teilnehmen wollten, standen die knallharte Vorbereitung durch
und mussten aufgrund körperlicher Mängel zuhause bleiben.
Umso größer war die Freude derer, die all diese Hürden meisterten und sich zurecht zur Elite zählen
durften. Am Treffpunkt in Weiler war allen die Anspannung anzumerken, denn dieses Unternehmen
ganz ohne Mutti oder Frau würde sicher den ein oder anderen an seine Grenzen führen.
Die Anreise über sämtliche Seitenstrassen die Süddeutschland zu bieten hat,
führte uns direkt an die Grenze der Zivilisation, - wir waren in Bayern. Genau gesagt in Kranzegg.
Sofort wurde die tonnenschwere Ausrüstung gerecht aufgeteilt, denn die dort ansässigen "Scherpas"
ließen sich aufgrund sprachlicher Defizite ihrerseits, nicht dazu bewegen unser lebensnotwendiges
Gepäck hoch zu schleppen. Nach stundenlangem Aufstieg ( es können auch nur ein paar Minuten
gewesen sein - sorry - die Höhenluft) kämpfte sich die ganze Seilschaft unter widrigsten Bedingungen
zur " Schöllalpe " vor. Fernab jeglicher Zivilisation ging es nun darum "Überleben um jeden Preis".
Straffe Organisation meinerseits und Teamarbeit der Anderen waren nun gefragt - was für einen
Granulator natürlich kein Hexenwerk ist. Schnell waren Gulasch, Maultaschen und Bratwürste erlegt,
Salat geerntet und Brot gebacken. Auch das Waldsterben wurde rasch vorangetrieben, so daß es
schnell mollig warm und gemütlich wurde. Jedem war die Freude anzumerken, endlich mit seinem
lieblings Bandkollegen auf engstem Raum zu hausen.
Die Tage wurden ausschließlich dazu genutzt, zwischenmenschliche Beziehungen zu festigen und
musikalische Desharmonien und Kommunikationsschwierigkeiten zu erörtern. Wobei die Abende in
geselliger Runde bei deutschem Liedgut, zwischenzeitlichen Luftgitarreneinlagen und tänzerischen
Darstellungen gestaltet wurden. Als nach tagelangen Schneestürmen bei unserem Kleinsten der
Höhenkoller einsetzte und nicht mal mehr die mitgebrachte Schnuckeldecke half, brachten die von
Johnny herbei gezauberten Ü-Eier wieder Spaß und Spannung in die Hütte.
Munter wurde in Teamarbeit gebastelt und getauscht...

Kapitel 2
...am 10. Tage nach dem Aufstieg , es muss so um den 5.März gewesen sein, ließen die Herbststürme
endlich nach und unsere wackeren Granulatoren machten sich nur mit dem notwendigsten an Bekleidung
auf, um den Gipfel des 18500 m hohen Grünten zu erklimmen. Nach monatelangem Umherirren im ewigen
Eis und der Überquerung von zahlreichen gefährlichen Schneefeldern, in denen der Schnee oft so hoch lag,
daß er bis zu den Schuhsohlen reichte, fanden unsere Helden erschöpft aber glücklich endlich den Aufzug
der sie bis zum Gipfelkreuz brachte. Im Aufzug herrschte Totenstille, jedem war anzusehen, was er in
diesem bewegenden Moment wohl  dachte. - Ist der Liftboy wirklich Reinhold Messner ? Oder handelte
es sich hier nur um eine billige Imitation? Durch geschickte Fragestellungen meinerseits stellte sich jedoch
schnell heraus, daß es sich um den echten "Messi" handelte, der sich als Liftboy ein paar Cent für seine
nächste Expedition dazuverdienen wollte. Nachdem wir ihm einige Tipps für Extremsituationen und einen
Einmalrasierer gegeben hatten, fuhr Reini wieder Talwärts, nicht jedoch ohne vorher noch unsere
Handynummern auszutauschen (für den Notfall). Natürlich nahm er gleich einige Yetis mit, den der
alljährliche Yetiabtrieb stand kurz bevor. ( Für alle nicht Bergfachleute, die Yetis müssen runter damit die
Kühe im Sommer platz haben). Vom Ausgang des Aufzugs bis zum Gipfelkreuz waren es doch einige cm,
deshalb beschlossen wir auf die S-Bahn zu warten. Wir legten uns unter eine Palme und sahen zu wie der
Südwind, der von Osten her wehte, mit seiner salzigen Meerluft den Schnee zum schmelzen brachte.
Nach stundenlangem vergeblichen warten stellten wir fest, daß wir nun ein Problem hatten, die S-Bahn
würde wohl heute nicht mehr kommen und der Aufzug war auch nicht mehr in Betrieb. (Wie wir erst später
erfahren haben, hat sich Reinhold beim versuch sich zu rasieren, die Kehle durchtrennt und fiel deshalb für
längere Zeit aus). Wir dürften uns aber nicht Granulatoren nennen wenn wir nicht mit dieser Situation fertig
geworden wären. Flux sammelten wir alle Taschentücher ein und nähten daraus Zelte , Decken und
Schlafsäcke. Doch als wir gerade dabei waren am Zelt für Schnarcher den Reissverschluss für den
Hinterausgang einzunähen, geschah das Unfassbare, Jogi Uruk-hay brach die Nadel ab!- Da keiner von uns
mit einer solchen Naturkatastrophe gerechnet hatte, konnten ich auch leidergottes keinem einen Vorwurf
machen, warum er keine Feile dabei hatte, mit der er die Nadel hätte wieder anspitzen können. Allen war jetzt
klar, daß uns eine Nacht des Schreckens bevorstünde. Durch den halbfertigen Reißverschluss würden die
Schnarchgeräusche von Mr. Balrok nach außen dringen und uns so den lebensnotwendigen Schlaf rauben.
In stundenlanger Stille versuchte jeder für sich selbst mit dieser Lage klarzukommen. Manch einem schoss
Unvorstellbares durch den Kopf, - was ist, wenn der VFB am Samstag wieder nicht gewinnt ? Oder - werde
ich je wieder mit meiner play-station spielen ? Als die Stimmung dann den absoluten Tiefpunkt erreicht hatte,
war es wiederum Johnny, der dank hervorragender Vorbereitung für strahlende Gesichter sorgte. Ein in
Schokolade konserviertes Alkoholkonzentrat mit Pirmontkirsche machte die Runde und jeder konnte sich
soviel Mut antrinken, wie er wollte. Bei Lagerfeuerromantik, Gesang und Gelächter verflog die Nacht wie im
Flug. Dj Ewu,  Didi, Jogi und Mr. Balrock versuchten mit Fotos von all ihren angeblichen Ex, die sie auf ihren
Handys gespeichert hatten, bei mir Eindruck zu machen. War nur doof, daß alle Dummerweise von der selben
Internetseite " gedownloaded " hatten ...

Kapitel 3
...als am nächsten Morgen so gegen 21:32 ( - ok - war´s nicht, aber zu der Zeit ist meine Uhr stehen geblieben )
alle mit schweren Köpfen aufstanden und ausgiebig Gejoggt und Gymnastik gemacht hatten, beschlossen wir
nicht länger auf die S-Bahn zu warten, wir warteten von nun an auf die U-Bahn.
Das freundliche Fräulein am Ticketschalter machte unserer Hoffnung - heute noch das Gipfelkreuz zu
erreichen jedoch einen dicken Strich durch die Rechnung. Es gab keine Gruppen 5er Karten mehr, nur noch
1er- oder Seniorengruppentickets. Da wir uns aber auf gar keinen Fall trennen wollten und auch keiner von uns
nur annähernd alt aussah, mussten wir uns etwas anderes einfallen lassen. Das Angebot der Ticketmaus, - mit
ihrem Dienstfahrrad so eine art "shuttel-service" einzurichten, kam bei den Jungs bombig an. Erst ein warnender
Hinweis auf die fehlenden Fahrradhelme und ein geschultes Auge von Johnny machten der Freude ein Ende.
Schließlich handelte es sich bei diesem Modell um ein Damenfahrrad. Nach dem wir noch unsere Handynummern
( für alle Fälle) ausgetauscht hatten, verabschiedeten wir uns von dieser Zaubermaus. Jedoch nicht ohne diese
scharfe Schnitte abends ins Gipfelkino einzuladen. Als Zeichen des Sieges reckten die Granulatoren den Daumen
ihres linken Armes schlagartig nach oben, was ein gerade vorbeirauschender Ferrarifahrer missverstanden haben
muß. Er stieg in die Eisen, daß es nur so qualmte ( wie wir erst später erfahren haben, wurde im Tal zu diesem
Zeitpunkt schon mit der Evakuierung begonnen, da man mit einem Vulkanausbruch auf dem 18500m hohen
Grünten rechnete). Kurz vor der Palme unter der wir gestern noch lagen, kam der Ferrari dann doch zum stehen.
Der Fahrer sprang heraus und rannte mit geballter Faust auf uns zu. Er knuffte jeden von uns am Oberarm und
meinte, er hätte noch nie eine geilere "Performance" gesehen. Ich denke der Mann wird schon wissen was er sagt,
denn es handelte sich um keinen Geringeren als um Dieter Bohlen. Er war überzeugt, daß wir mit unserer
Ausstrahlung und unserem Auftreten noch groß rauskommen würden. Dieter bot an, uns bis zum Gipfelkreuz in
seinem Ferrari mitzunehmen. Dort wurden auch gleich die Verträge unterzeichnet, das erste Album eingesungen
und die Tanzschritte für the dome part 721 einstudiert. Nach Bruchteilen einer Sekunde waren wir auch schon am
Ziel, - am Gipfelkreuz. Hier mussten wir nun entscheiden, links, rechts, oder gerade aus. Ein Zurück kam für uns
nicht in frage, von da kamen wir ja. Nachdem wir uns auf Halblinks geeinigt hatten, verabschiedeten wir uns von
Dieter, der Geradeaus wollte. Jedoch nicht, ohne vorher noch unsere Handynummern zu tauschen (für alle Fälle).
Mit quietschenden Reifen brauste Dieter davon und verschwand am Horizont. Nun standen wir 6 mitten auf der
Gipfelkreuzung - ääähh wieso 6? Wir waren doch nur 5 ! Jetzt hatten wir wirklich ein Problem...

Kapitel 4
...ein speziell entwickelter und hochkomplizierter IQ-Test, den Johnny extra für solche Ernstfälle entwickelt hatten,
brachte nicht den gewünschten Erfolg. Wir waren zu 6. auch nicht wesentlich Klüger wie wir es eh schon zu 5. waren.
Erst der alles entscheidende "Vergleicherlestest", der unterhalb der Gürtellinie stattfand, brachte Licht ins Dunkel.
Im Eifer des Gefechts und bei dem ganzen Drunter und Drüber muß es passiert sein, Dieter hatte vergessen Naddel
wieder einzuladen bevor er  davon fuhr. Und so stand sie nun da wie ein Häufchen Elend und war das traurigste
Mädchen weit und breit (ok, sie war ja auch die Einzige hier oben). Zum Glück hatten wir Dieters Handynummer und
so konnten wir ihn auf sein Missgeschick aufmerksam machen. Nach wenigen Minuten war er auch schon wieder
hier und bedankte sich bei uns. Er hatte schon mit dem Schlimmsten gerechnet und vermutet, daß bei seinem Ferrari
der Motor kaputt wäre. Er hatte Geräusche gehört, die er bisher wegen Naddels ständiger Meckerei  niemals hörte.
Nach dem er Naddel anständig zusammengestaucht hatte, verschwanden beide in die Richtung, aus der er eben erst
gekommen war. Wir beschlossen erst einmal eine Siesta am Wegesrand zu veranstalten, denn die Sonne stand nun
senkrecht am Himmel und brannte gnadenlos auf unsere ausgemergelten Körper. Zum Glück hatte Johnny noch
einen Deoroller dabei, der verhinderte, daß uns der Schweiß in Strömen verließ und so wichtige Salze und
Mineralien aus unseren geschundenen Leibern wusch. Die anderen begannen schon zu Phantasieren und sahen
Dinge, die einer Fata-Morgana glichen. Der VfB auf Tabellenplatz 1, Schnitzel so groß wie die Satteltaschen vom
John Wayne, Eimer voller Bier , leicht bekleidete Mädls auf Fahrrädern. Doch all dies waren keine
Wahnvorstellungen (zumindest die letzte 3 Dinge), was
sie da sahen war unsere Zaubermaus vom Ticketschalter. Sie war auf dem Weg zu ihrem Großvater, der kein
geringerer  als Luis Trenker war und gleich hinter der Wegegabelung wohnte, um ihm sein Mittagessen zu bringen.
mit letzter Kraft schleppten wir uns zu Luisls Hütte und weil der gerade dabei war seine alljährliche Frühjahrsdiät
zu beginnen, hatten wir die Möglichkeit- um 2€ 95- Schnitzelessen bis zum abwinken". Die Sache hatte nur einen
Haken. aus irgendwelchen technischen Gründen war zu Zeit keine Kartenzahlung möglich. Erst als wir unser
Granulatorenehrenwort gaben, das Geld auf das"Luis Trenker-Gedächtniskonto" zu überweisen wenn wir wieder
im Tal sind, konnten wir unsere leeren Mägen stopfen. Zum Dank, uns vor dem Hungertod bewahrt zu haben,
sangen wir ihm noch ein Medley seiner Lieblingslieder, die vom blauen Enzian bis zur schwarzen Barbera reichten.
Völlig ergriffen verabschiedete sich Luisl von uns, nicht jedoch ohne vorher unsere Handynummern auszutauschen
(für alle Fälle ).Dann ging der alte Mann in seine Kammer und legte sich darnieder um zu sterben.
Wir setzten uns noch eine weile in die Stube und lassen den Gipfelboten. Wir wollten eigentlich nur schauen was
heute Abend im Gipfelkino läuft (ihr wisst doch, das Date mit am Luisl seinem Enkeltöchterlein, dieser supersüßen
Knackmaus vom Ticketschalter). Doch als wir auf Seite 17 blätterten, gefror uns das Blut in den Adern...

Kapitel 5
...Panik machte sich breit, Wehklagen hallte durch die gesamte Bergwelt und wurde von sämtlichen Echos erwidert.
So eine Scheiße, hatte der VfB doch wieder verloren. Nur mit Mühe gelang es Johnny, die Schwächsten davon
abzuhalten, sich vom Balkon im Erdgeschoss zu stürzen. Auch Mr. Balrock hatte seine Schlinge schon umgelegt,
als Johnnys geschulter Blick auf das Datum der Zeitung die Situation endgültig bereinigte. War diese doch Gott sei
Dank schon mehrere Wochen alt. Aus Freude darüber beschlossen wir, in die erst neulich eröffnete und gleich um
die ecke liegende Eisdiele "bei Giovanni" zu gehen. Wir setzten uns an einen Zweiertisch um unser
Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken und bestellten einen Gipfelgletscherbecher mit 5 Schirmchen und einer
Flasche Schokosoße bei der schnuckeligen Bedienung, die die Zwillingsschwester von unserer Zaubermaus am
Ticketschalter hätte sein können. Durch Johnnys geschickte Flirtattacken stellte sich schnell heraus, daß sie nicht
die Zwillingsschwester war, -sie war es leibhaftig. In ihrer Freizeit jobbte sie auf 400€ Basis bei ihrem Vater, der seit
ein paar Tagen die Eisdiele hier oben betreibt. Alle waren total happy als "Schoana" - so hieß unsere Angebetete,
uns ihren Vater vorstellen wollte. Als sie in der Küche
verschwand um ihn zu holen, rückten wir unsere Krawatten zurecht, zogen unsere Scheitel nach und polierten unsere
leicht staubigen Lackschuhe, denn jeder wollte bei seinem zukünftigen Schwiegervater mächtig Eindruck schinden.
Als sich die Küchentür öffnete und "Schoana" mit lächelndem Gesicht heraustrat, brach für uns eine Welt
zusammen. Handelte es sich doch bei ihrem Vater, den sie im Schlepptau hatte, um keinen Geringeren als um
Giovanni Trappatoni. Scheiße! - Hatte der VfB also doch wieder verloren und Trapp gleich in die Wüste geschickt.
Tief enttäuscht verließen wir die Eisdiele, nicht jedoch ohne vorher ... das Date mit "Schoana" am Abend zu canceln.
Mit derartigen Versagern und Tagedieben wollten wir nichts zu tun haben. Außerdem war "Schoana" eh nicht unser
Typ und von der Klasse, die sie zu bieten hatte, konnte jeder von uns 1000de haben.
Da wir für den morgigen Abstieg fit sein wollten, beschlossen wir die bevorstehende Nacht etwas ruhiger angehen
zu lassen und die Zeit ausgiebig für  Körper Geist und Seele zu nutzen. Wir besorgten uns deshalb noch rasch
Karten für den in kürze beginnenden Headbangerball im Gipfelcafe...

Kapitel 6
... auf dem Programm standen zwar eher unbekannte Bands, die sich so bescheuerte Namen wie AC/DC oder
Metallica gaben, aber für 0Uhr7 waren als Headliner DIE GRANULA+OREN angesagt. Ja genau, die
GRANULA+OREN, die wir alle so lieben. Ich kann euch sagen, sie alleine waren schon die 19 Cent Eintritt
wert. Um beim Headbangen in vorderster Front einen guten Eindruck zu hinterlassen, beschlossen wir, uns noch
schnell die Haare wachsen zu lassen. Erfreulicherweise hatte Johnny noch sein speziell für solche Zwecke
entwickeltes Haarwuchsmittel dabei. Ein paar Spritzer aufs Haupt und die Unerfahrenen unter uns begannen
sofort zuzuwachsen. Gott sei Dank ist es Johnny noch gelungen mit einer Machete und mit Feuer dieses
Dickicht zu roden und  alle rechzeitig und 1a frisiert zum Gipfelcafe zu führen.
Als wir die Halle betraten, zeigte meine Uhr 21:32 ( klar was sollte sie auch sonst anzeigen,  schließlich ist sie
ja um diese Zeit stehen geblieben). Wir hatten also noch genügend Zeit bis DIE GRANULA+OREN endlich die
Bühne rocken würden. Also beschlossen wir noch  im Foyer der Halle ordentlich die Puppen tanzen zu lassen. ...
 

Fortsetzung folgt ...
 

                                    Bäck ?
 


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